Zürich Sehenswürdigkeiten

Die Stadt Zürich ist mit rund 400.000 Einwohnern die größte Stadt der Schweiz. In der Metropolitan Region Zürich leben etwa 1,83 Millionen Menschen. Zürich ist das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Die Stadt liegt im östlichen Schweizer Mittelland, an der Limmat am Ausfluss des Zürichsees. Das aus dem römischen Stützpunkt Turicum entstandene Zürich wurde 1262 freie Reichstadt und 1351 Mitglied der Eidgenossenschaft. 

Sehenswürdigkeiten in Zürich:

Die Hauptsehenswürdigkeit Zürichs ist die gut erhaltene Altstadt links und rechts der Limmat, wo die Flaniermeile Limmatquai zum Bummeln einlade.  Eine Besichtigung beginnt am besten beim Central-Platz gegenüber dem Hauptbahnhof, führt zum Bellevue-Platz am See, wo die Limmat überquert wird, via Münsterplatz zur Bahnhofstrasse, via Urania zum Lindenhof, via Peterskirche zurück zum Rathaus. Altes Rathaus ist  im Renaissance-Stil gebaut.

Im Hauptbahnhof von Zürich in der großen Bahnhofshalle bewacht ein riesiger Schutzengel alle Reisenden. Eine "Nana" von Niki de St. Phalle hängt über den Köpfen der Passanten.

 

Im 17. Jh. wurde vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges mit dem Barocken Schanzenstern 1642 -78 das aufwändigste Bauvorhaben der Zürcher Stadtgeschichte realisiert. Seit 1984 ist der Schanzengraben eine idyllische Fußgänger Promenade, die vom Hauptbahnhof Zürich über Holzstege und Sandsteinplatten bis zum See führt.

 

Mit seinen zwei Türmen ist das Großmünster das Wahrzeichen der Stadt Zürich. Einer von beiden ist der Karlsturm, benannt nach Karl dem Großen,  aus dem es sich eine gute Aussicht über die Altstadt bietet. Die Legende sagt, das Großmünster steht auf der einstigen Grabstätte der Stadtheiligen Felix und Regula.

 

Stadtarchiv am Neumarkt kann ein Modell der mittelalterlichen Stadt Zürich besichtigt werden, an der Spiegelgasse 14 findet sich das zeitweilige Domizil von Lenin. Am Zähringerplatz steht neben der Zentralbibliothek die gotische Predigerkirche.

 

 

Bemerkenswert sind die Fraumünsterkirche wegen ihrer Farbfenster von Marc Chagall und des ausgemalten Kreuzgangs von Paul Bodmer. Die Kirche mit Frauenkloster wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen gestiftet. Bedeutende Bauteile sind der romanische Chor und das hochgewölbte Querschiff.

 

 

 

Die Peterskirche mit dem größten Turmzifferblatt Europas (Durchmesser: 8,7 m) ist die älteste Pfarrkirche Zürichs. Grundmauern aus dem 9. Jh. sind heute noch unter dem Chor sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Liebfrauenkirche steht etwas erhöht mitten zwischen Hauptbahnhof, dem Central und dem Hochschulviertel Zürichs. Die Liebfrauenkirche 1893 wurde im Stil einer frühchristlichen Basilika gebaut.

Die gotische Augustinerkirche ist seit 1873 Pfarrkirche der Christkatholischen Kirche. Die Kirche der Augustiner-Eremiten wurde 1270 an der westlichen Stadtmauer von Zürich erbaut. Während der Reformation wurde die Kirche in eine Münzwerkstatt umgewandelt.

Die Augustinergasse ist eine der schönsten historischen Gassen Zürichs. Mit vielen gut erhaltenen, bunt bemalten Erkern erlaubt sie einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Die Erker dienten neben der besseren Belichtung der Räume vor allem als Türspione.

 

 

 

Während Umbauarbeiten wurden 1983 Überreste von römischen Thermen entdeckt. Sie wurden freigelegt und können heute über einem Metallgitter jederzeit besichtigt werden. Schaukasten und Texte ergänzen die kleine Ausstellung in der Thermengasse. 

Nach der weiten Reise von Como über die Alpen boten die römischen Thermen des antiken Zürichs die erste Möglichkeit, ein Bad zu nehmen. Die Siedlung rund um die römische Zollstation auf dem Lindenhof florierte. Die Thermen waren geheizt und bildeten ein Zentrum des öffentlichen Lebens - zumindest bis sich die Römer im Jahr 405-406 aus Zürich zurückzogen.

 

 

Sehenswert ist der Lindenhof, von dem sich ein schöner Ausblick auf die Altstadt bietet. Der Lindenhof ist Schauplatz zahlreicher geschichtlicher Ereignisse. Im 4. Jh. stand auf dem Lindenhof ein römisches Kastell und im 9. Jh. baute der Enkel von Karl dem Großen an dieser Stelle eine königliche Residenz. 1798 wurde auf dem Lindenhof der Eid auf die helvetische Verfassung geschworen. Die "Schipfe" ist eines der ältesten Quartiere der Stadt Zürich und verläuft unterhalb des Lindenhofs. Der Name "Schipfe" stammt von der Schifffahrt und bedeutet: Die Boote ans Ufer und wieder ins Wasser schupfen (stossen).

Das Niederdorf ist ein Teil der Zürcher Altstadt. Die Einheimischen nennen es auch liebevoll "Dörfli" und meinen oft das gesamte Gebiet von Nieder- und Oberdorf. Tagsüber laden die Fussgängerzone und viele, in kleinen Gässchen versteckte Läden zum shoppen ein. Abends verwandelt sich das Niederdorf mit seinen Bars und Beizen zum Vergnügungsviertel für ein bunt gemischtes Publikum.

Rund um die Altstadt liegt die Stadt des 19. Jh. International besonders bekannt ist die Bahnhofstrasse, die vom Hauptbahnhof zum See führt. Sie ist von großbürgerlichen Häusern und neueren Geschäftsbauten umrahmt. Hier finden sich traditionellerweise zahlreiche Banken, exklusive Boutiquen und Bijouterien.

Die Bürkliterrasse – 1887 als Endpunkt der Bahnhofstrasse – lädt zum Ausruhen unter Bäumen ein. Besonders attraktiv ist bei klarem Wetter der Blick über den See bis hin zu den aufragenden Alpen. Seit 1952 sieht man auf der Terrasse die Skulptur des Zeus – in Gestalt eines Adlers – und seines Geliebten Ganymed.


Vor der Bürkliterrasse befindet sich eine Schiffanlegestelle. Von hier aus kann man Rundfahrten auf dem Zürichsee unternehmen. Die Quaianlagen umranden mit einer prachtvollen Seepromenade das untere Becken des Zürichsees. Hier treffen sich im Sommer alle zum fröhlichen Stelldichein.

 

 

 

Der Chinagarten gehört in die Gruppe der Tempelgärten und gilt als einer der ranghöchsten Gärten außerhalb Chinas. Der Chinagarten, direkt am See beim Zürichhorn, ist ein Geschenk der chinesischen Partnerstadt Kunming.

Der Paradeplatz ist das Herzstück der Bahnhofstrasse und ein wichtiger Tramknotenpunkt. Im 17. Jh. hieß er "Säumärt" (Schweinemarkt), da hier regelmäßig der Viehmarkt stattfand. Seit die Schweizer Großbanken ihren Sitz hier eingerichtet haben, hat sich der Paradeplatz als größter Geldumschlagplatz der Schweiz einen Namen gemacht.  

In Zürich-West, wo einst Motoren zusammengeschraubt und Schiffe gebaut wurden, stehen heute Kunst, Design, Gastronomie, Kultur, Shopping und Architektur im Mittelpunkt.

In den Eisenbahnviadukt-Bögen sind Design-Boutiquen und eine Markthalle eingezogen, auf dem Gerolds-Areal ist ein Stadtgarten mit Gastronomie-Betrieb entstanden. Neben dem Freitag Flagship-Store finden sich diverse Second-Hand Einrichtungshäuser.

Auf der anderen Seite der Hardbrücke ragt der 126 Meter hohe Prime Tower auf. Das mit 126 m höchste Gebäude der Schweiz definiert auf 36 Etagen neue Maßstäbe in Punkto Architektur, Transparenz und Ausstrahlung. In den obersten Etagen – 120 m hoch über der Stadt – befinden sich ein Bistro und ein Restaurant mit fantastischer Aussicht auf Zürich, den See und die Berge.

 

 

 

 

Züricher Zoo(h!) ist eine interessante Sehenswürdigkeit für alle Tierliebe und natürlich Kinder. Er wurde 1929 eröffnet. Im Zürcher Zoo leben 375 Tierarten aus sechs Kontinenten. Der Zoo Zürich sieht sich heute insbesondere als Naturschutzzentrum. Der Zoo Zürich ist europaweit der einzige Zoo, dem Nachzuchten bei Galápagos-Riesenschildkröten geglückt sind. Das momentan älteste Tier ist die Galápagos-Riesenschildkröte Nigrita, die über 70 Jahre alt ist und seit 1946 im Zoo lebt.

 

 

 



Nördlich der Limmat führt ein Spaziergang durch das Stadtquartier Wipkingen hoch zum Käferberg und zur Waid. Am Waldrand genießt man eine atemberaubende Aussicht: Man sieht die gesamte Stadt, gegenüber liegt der Hausberg Uetliberg und in der Ferne erblickt man den See und sogar die schneebedeckten Alpen.

Hoch über der Töss thront das Schloss Kyburg. Die bedeutendste Feudalburg der Ostschweiz ist heute ein lebendiges Museum über den Alltag im Mittelalter. Folterkammer, mittelalterliche Küche, Rüstungen und Hellebarden, aber auch die neu restaurierten Fresken in der Schlosskapelle aus dem 15. Jh. bieten Einblicke in längst vergangene Zeiten.

Der Uetliberg (871 m ü. M.)  ist der Hausberg von Zürich. Von hier überblickt man die Stadt, den See und erhascht einen Blick in die Alpen. Im Sommer ist der Uetliberg Ausgangspunkt für ausgeschilderte Wanderungen, eine Mountainbike-Strecke sowie für den „Planetenweg“, der die Entfernungen im Sonnensystem abbildet. Jeder Meter des Weges entspricht einer Distanz von 1 Million Kilometer.

Weiter am Zürichsee liegt Adliswil. Eine Luftseilbahn bringt Naturliebhaber in fünf Minuten von Adliswil zur Felsenegg, einem Aussichtspunkt auf der Albiskette. In über 800 m Höhe hat man eine atemberaubende Aussicht auf den Zürichsee und die in der Ferne aufragenden Berge.

Centre Le Corbusier – ein Meisterwerk der Architektur am Zürichhorn. Le Corbusier verzichtete bei diesem Pavillon zum ersten Mal auf Beton und konstruierte den Baukörper ganz aus Stahl, Email und Glas.

 

 

In der naheliegenden Stadt Baden läuft neu lancierte, historisch begründete "Chänzeli-Tour", die eine 9 km lange Panorama-Stadtwanderung rund um Baden ist. Die rund dreistündige Tour verbindet ein vielfältiges und aussichtsreiches Wandererlebnis in der Stadt und der Natur mit interessanten Informationen zur Geschichte, Geologie, Flora und Fauna.