Würzburg Sehenswürdigkeiten

Würzburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern (Bezirk Unterfranken). Die Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Im Jahr 2004 feierte Würzburg das 1300-jährige Stadtjubiläum. Für die Zeit um 1000 v. Chr. (Urnenfelderkultur) ist eine keltische Fliehburg auf dem Marienberg nachgewiesen.

Sehenswürdigkeiten in Würzburg:

Alter Kranen ist  ein Wahrzeichen der Stadt am Flussufer.  Alte Universität ist ein weitläufiger Baukomplex aus der Renaissancezeit (1582); da kann man heute auch die Botanischer Garten besichtigen.

Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Die UNESCO nahm sie bereits 1981 in die Weltkulturerbeliste auf.  Erbaut wurde sie 1720-44. Martin-von-Wagner-Museum zeigt eine Antikensammlung, die man unbedingt besuchen sollte.

Die Festung Marienberg (Bild ganz oben) liegt nur einen Steinwurf vom  Stadtzentrum entfernt auf der linken Mainuferseite. Sie ist von Weinreben umsäumt und blickt hinab auf die alte Universitätsstadt mit ihren Kuppeln, Türmen und Brücken. Durch drei Jahrtausende lässt sich die Geschichte der Bergfeste verfolgen. Schon um 1000 v.Chr. gab es an der Stelle der heutigen Festung eine keltische Fliehburg.

Den Kern der späteren Burganlage bildet die 706 geweihte Marienkirche, frühester Sakralbau östlich des Rheins. 1201 wurde die Burg gegründet (der Bergfried stammt aus dieser Zeit), und  1253 - 1719 war sie Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. In der Festung befindet man auch die Mainfränkisches Museum.

 

Die Wallfahrtskirche Kapuzinerkloster Käppele, die auf dem Nikolausberg über Würzburg thront, wurde 1747-50 an eine bereits bestehende Gnadenkapelle angebaut. Die Pietá, die heute im Gnadenaltar der Kapelle zu finden ist, soll bereits 1650 für Wunder und Erscheinungen gesorgt haben, die Gläubige aus der ganzen Region angezogen haben.

St.-Kilians-Dom ist ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser und viertgrößte romanische Kirche Deutschlands mit angebauter Schönbornkapelle, eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns. Der Bau begann um 1040, die Osttürme wurden 1237 vollendet; der Innenraum wurde 1701-04 in reichstem Hochbarock stuckiert. 1945 brannte der Dom völlig aus. Die Einweihung nach dem Wiederaufbau fand 1967 statt.

Die imposante spätgotische Hallenkirche der Bürgerschaft auf dem Unteren Marktplatz gilt als ein Höhepunkt der Kunstgeschichte Würzburgs. Der Bau der Marienkapelle wurde 1377 begonnen und mit dem Turmbau gegen 1480 vollendet. In den Bogenfeldern der Portale findet man reiche plastische Bauzier.

Besonders erwähnenswert sind hier die Figuren Adam und Eva (hier nur Kopien; Die Originale sind heute im Mainfränkischen Museum zu besichtigen). Nach dem Brand im Jahr 1945, bei dem der gesamte Dachstuhl und die hölzerne Inneneinrichtung verbrannten, wurde die Marienkapelle komplett neu ausgestattet. Auf den Altären befinden sich vier Tafelgemälde von 1514. Bedeutend ist hier die Silbermadonna über dem Altar des nördlichen Seitenschiffes, geschaffen 1680 von Johann Kilian.

Die romanische Basilika, Neumünster,  mit der aufwendigen Barockfassade ist über der Grabstätte des Hl. Kilian und seiner Gefährten errichtet, die hier als Missionare im Jahre 689 ermordet wurden. Die stammt aus dem 11. Jh., der Chor und der schmuckvoller Turm aus dem 13. Jh. Die mächtige Kuppel und die Barockfassade entstanden 1710-16.

Andere schöne Kirchen in Würzburg sind Augustinerkirche, Franziskanerkirche, St. Burkard, St. Peter, St. Johannis, Adalbero-Kirche und  St. Bruno.

 

 

 

 

Die Fassade des Falkenhauses mit den originell geschweiften Giebeln gehört zu den schönsten Rokokofassaden in ganz Süddeutschland. Seit 1952 beherbergt das Falkenhaus die Tourist Information mit Ticket Service und die Stadtbücherei.

 

 

Alte Mainbrücke an der heutigen Brückenstelle soll bereits um 1120 die erste Steinbrücke Deutschlands errichtet worden sein. Aufgrund zunehmender Schäden entschloss man sich im 15. Jh. zu einem Neubau von dem Baumeister Hans von Königshofen.

 

 

Röntgenmuseum und Originallabor, in dem Wilhelm Conrad Röntgen 1895 die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Zu sehen sind neben der Entdeckungs-apparatur ein Kathodenstrahlversuch, ebenso ein Durchleuchtungsversuch mit X-Strahlen und der historische Hörsaal Röntgens.

Andere sehenswerte Museen sind u.a. Arte Noah, Mineralogisches Museum, Museum im Kulturspeicher (Konkrete Kunst), Museum am Dom, Domschatz, Fürstenbaumuseum sowie Siebold-Museum.

 

 

 

 

 

 

Das Weingut Bürgerspital bietet Keller-führungen an und hat den größten Holzfasskeller in Deutschland. Die Kellerführung beginnt am Eingang zum barocken Innenhof. Besichtigt werden die gotische Kapelle, der barocke Innenhof, der Garten und der Weinkeller.

Juliusspital mit einer Rokoko-Apotheke und einer Kellerführung sind auch ein Besuch wert.

 

 

Der Bismarckturm steht an der berühmten Weinlage "Würzburger Stein". Der Turm wurde bereits 1905 eingeweiht und steht im Naturdenkmal Bismarckwäldchen. Von dort hat man eine fantastische Aussicht auf Würzburg. Weit schweift der Blick vom Universitätscampus im Osten über die vielen Kirchtürme der Altstadt bis zur Festung Marienberg im Westen.

 

Der Bismarckturm ist bequem vom "Stein-Wein-Pfad" aus zu erreichen und ein ideales Ziel, wenn man Lust auf eine kurze Wanderung in der Nähe der Innenstadt hat.