Wien Sehenswürdigkeiten

Wien a a ist die Bundeshauptstadt von Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer. Mit über 1,8 Millionen Einwohnern ist es auch flächenmäßig die größte Stadt. Wien bietet lauschige Gastgärten, Kaffees mit Jugendstil-Flair und zahlreiche Veranstaltungen, hunderte Sehenswürdigkeiten und noch mehr Museen. Die Stadt ist das Sinnbild des österreichischen Kaisertums. Hier können Touristen viel über die berühmte Elisabeth (Kaiserin Sissi) erfahren, aber auch über Maria Theresia und Marie Antoinette. Sie können hautnah erleben, wie die Habsburger in Österreich lebten. Pferdefreunde sollten sich einen Besuch in der Spanischen Hofreitschule nicht verpassen.

Im 1. Jh. n. Chr. legten die Römer an der Stelle des heutigen Wiener Stadtzentrums nahe der Donau ein Militärlager (castrum) mit der angeschlossenen Zivilstadt Vindobona an.

Die Straßen von Lagers und den Mauerverlauf kann man heute noch an den Straßenzügen des 1. Bezirks (Innere Stadt) erkennen. Der Hohe Markt liegt über den Ruinen der sogenannten Tribunenhäuser (Stabsoffiziersquartiere) des ehemaligen römischen Vindobona. Im Mittelalter war der Hohe Markt ein Zentrum des bürgerlichen Wiens und war von zahlreichen Zunfthäusern umgeben. Von 1325 bis 1839 befand sich hier das Wiener Kriminalgericht, bis 1850 das magistratische Zivilgericht.

 

 

 

 

Wien hat seit 1980 eine sehr lebendige und vielfältige Szene mit Lokalvierteln, Kunstgalerien, Kabaretts, Jazzlokalen und Veranstaltungen aller Art entwickelt. Das Wiener Bermudadreieck liegt am nordöstlichen Zugang zur Altstadt bei Schwedenplatz und Morzinplatz und bei der Rotenturmstraße und ist als frequentiertes Lokalviertel etabliert. Das Areal des heutigen Bermudadreiecks zählt zu den ältesten Gegenden Wiens, hier befand sich einst der östliche Teil des römischen Vindobona. In der Neuzeit waren hier vor allem jüdische Händler ansässig, worauf die Benennung der Judengasse hinweist. Die Namensgebung ist angeblich darauf zurückzuführen, dass so mancher Student für mehrere Nächte in diesem Viertel „verschollen“ war und sich danach an nichts erinnern konnte.

 

 

Die Altstadt Wiens, die von der Habsburger Regentschaft geprägt ist, sowie das Schloss Schönbrunn (mit seinem Garten und Tierpark) wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der Stephansdom, neben dem Riesenrad im Prater, ein Wahrzeichen Wiens, überragt als eines der höchsten Bauwerke der Stadt und als Metropolitankirche die Innenstadt. Zu den anderen meistbesuchten Sehenswürdigkeiten zählen das Belvedere, das Kunsthistorische Museum,  die Albertina, sowie das MuseumsQuartier.

Fiaker kutschieren Gäste durch die Altstadt, in deren Zentrum sich der Stephansdom befindet. Hier im 1. Bezirk befinden sich zudem die Staatsoper, die im1869 mit einer Premiere von Don Giovanni von Mozart eröffnet wurde, die Hofburg (Stadtresidenz der Kaiser), die Kärntner Straße (die am stärksten frequentierte Fußgängerzone Österreichs), bekannte Hotels und Konditoreien und die prunkvolle Ringstraße (5,2 km), die die Altstadt umgibt. Übrigens ihre zahlreichen historischen Bauwerke zählen zu den Hauptsehenswürdigkeiten. 

Im Jahre 1327 stiftete der Habsburger Herzog dem Augustiner-Eremiten-Orden eine Kirche mit Kloster. Im Jahre 1634 wurde die Augustinerkirche zur kaiserlichen Hofpfarrkirche ernannt. In der gotischen Hofpfarrkirche St. Augustin fanden zahlreiche Trauungen des Kaiserhauses statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier, am Josefsplatz, heiratete Kaiserin Maria Theresia Franz Stefan von Lothringen, Kaiser Franz Joseph seine Sisin und der französische Kaiser Napoleon seine Marie Louise. Die Kirche ist heute Teil des Albertina-Traktes der Wiener Hofburg.

Die Hofburg war vom 13. Jh. bis 1918 die Residenz der Habsburger in Wien. Seit 1945 ist sie der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten. Es beherbergt den größten Teil der Österreichischen Nationalbibliothek sowie verschiedene Museen (u. A. Albertina) und auch das Bundesdenkmalamt.

Schweizerhof ist der Herz Hofburgs; Besonders bekannt ist das rot-schwarze Schweizertor.

Dort befinden sich auch die gotische (im 15. Jh. umgebaute und ursprünglich aus Jahr 1296) Hofburgkapelle, die das älteste Teil des Hofburgs darstellt. Die Weltliche Schatzkammer bietet ein einzigartiges Panorama über mehr als tausend Jahre europäischer Geschichte. Hier befindet sich der wichtigste Kronschatz aus dem Mittelalter. Die Geistliche Schatzkammer bietet einen faszinierenden Rundgang durch die Kunst-, Frömmigkeits- und Religionsgeschichte.

Die Kaiserappartements, das Sisi-Museum und die Silberkammer gehören zu den meistbesuchten Stätten österreichischer Geschichte. Von der ehemaligen Residenz der Habsburger sind heute noch die originalen Amts- und Wohnräume von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth zu besichtigen. Die Hofbibliothek mit ihrem Prunksaal am Josefsplatz ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

 

 

 

Die 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen gegründete Sammlung in Albertina umfasst über eine Million Druckgrafiken und 60.000 Zeichnungen. Berühmte Blätter wie Dürers "Feldhase" und seine "Zum Gebet gefalteten Hände", Rubens’ Kinder-Studien sowie Meisterwerke von Schiele, Cézanne, Klimt, Kokoschka, Picasso und Rauschenberg werden in Wechselausstellungen gezeigt. Dauerhaft präsentiert die Albertina in ihrer neuen Schausammlung die spannendsten Kunstrichtungen der letzten 130 Jahre. Die in leuchtendem Gelb, Grün und Türkis gestalteten, zum Teil mit Originalmobiliar ausgestatteten Prunkräume versetzen Besucher in die Zeit ihrer Bewohner zurück.

Die Spanische Hofreitschule ist eine in Wien ansässige Reitinstitution, die ursprünglich der reiterlichen Ausbildung der kaiserlichen Familie diente und die in der Hofburg ihren Quartier hat. Sie ist einer der wichtigsten Orte zur Erhaltung der klassischen Reitkunst von der Renaissance. Älter als das Gebäude ist die Institution, die dieses beherbergt.

Das „Spanische“ in ihrem Namen leitet sich von der auf der iberischen Halbinsel heimischen Pferderasse her. Ausschließlich Lipizzaner werden ausgebildet.  Die Spanische Hofreitschule mit Wiens berühmtem Lipizzaner-Ballett erleben Sie live im barocken Ambiente der Hofburg. Alle Bereiter werden intern ausgebildet. Der Eleve (seit 2008 auch weibliche) tritt im Alter zwischen 15 und 19 Jahren in die Schule ein. Nach einer vier- bis sechsjährigen Ausbildung, davon einige Jahre an der Longe, wird er Bereiter-Anwärter. Ein Bereiter-Anwärter muss einen jungen Hengst bis zur Schulquadrille-Reife ausbilden und ihn erfolgreich in der Schulquadrille reiten. Erst dann wird er zum Bereiter ernannt. Die Bereiter richten sich nach den Lehren de la Guérinières und die Ausbildung der Lipizzanerhengste gliedert sich in drei Stufen: Remontenschule, Campagneschule und Hohe Schule.

In der Morgenarbeit (10-12 Uhr außer sonntags und montags) kann man die Bereiter beim Arbeiten ihrer Hengste beobachten. Hengste aller Alters- und Ausbildungs-stufen werden in vier Gruppen von bis zu acht Hengsten gezeigt. Mit 2010 gehört die Klassische Reitkunst und die Hohe Schule der Spanischen Hofreitschule zum Immateriellen Welterbe.

Namensgeber für die Wahrzeichen Wiens - den Stephansdom - ist der heilige Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Das Bauwerk ist 107 m lang und 34 m breit. Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Teile des spätromanischen Vorgängerbaues vom 11. Jh. sind noch erhalten. Er besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm mit 136,44 m. Die Pummerin befindet sich im Nordturm. Sie ist die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas. Neben zahlreichen wertvollen Altären und Seitenkapellen kann auch der beeindruckende Domschatz besichtigt werden. Auch zahlreiche frühere Kaiser, Herzöge sowie Kirchenoberhäute fanden im Stephansdom ihre letzte Ruhestätte.

Auffälliger Sakralbau mit mächtiger Kuppel: die Karlskirche (1716), eine römisch-katholische Pfarrkirche, das letzte große Werk des barocken Stararchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach.

Die "erste" Peterskirche entstand in der zweiten Hälfte des 4. Jh, an der Stelle des jetzigen Baus, als Umbau einer Kaserne des römischen Lagers Vindobona. Von der spätgotischen Valentinskapelle sind Steinretabeln von 1510/15 in der Krypta erhalten geblieben. Durch die Initiative von Kaiser Leopold I. kam es zum Neubau: Die schon ziemlich verfallene Kirche wurde samt umliegendem Friedhof 1701 abgerissen. Die neue, barocke Peterskirche wurde 1733 gebaut.

Jesuitenkirche (ehem. Universitätskirche) wurde von Kaiser Ferdinand II. gestiftet und zwischen 1623 und 1631 im Stil des Frühbarocks errichtet. 

Die Kaisergruft befindet sich unter der Kapuzinerkirche am Neuen Markt  und ist für Angehörige des ehemaligen österreichischen Herrscherhauses Habsburg bestimmt. In der Gruft wird seit dem Jahr 1633 beigesetzt. 149 Habsburger haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der prachtvolle Doppelsarkophag für Maria Theresia und ihren Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, ist ein Werk Balthasar Ferdinand Molls. Kaiserin Anna stiftete 1617 testamentarisch das Kapuzinerkloster und verfügte den Bau der Gruft. Nach der Fertigstellung im Jahr 1633 wurden die Särge von Anna und Matthias in die Gruft überführt. Seither wurde die Gruft insgesamt achtmal erweitert. Unter besonderen Umständen konnten Personen, die nicht Mitglieder der Familie Habsburg waren, hier beigesetzt werden. Bis 1940 lag auch der Leichnam Napoleon Bonapartes in der Kaisergruft. Er wurde auf Befehl Hitlers 1940 in den Invalidendom nach Paris überführt, wo sein Sarkophag immer noch liegt.

Wiener Prater ist Rummelplatz für viele, Ort nostalgischer Träume für manche, grüne Oase für fast alle – und Standort des Riesenrads, eines der berühmtesten Wiener Wahrzeichen. Der Wiener Prater ist lustig und aufregend, zugleich auch beschaulich und ruhig. Rund 250 Attraktionen unterhalten Sie im Wiener Prater. Speziell für Kinder ist es Kunterbunt. Ergänzt wird das vielfältige Unterhaltungsangebot durch mehr als fünf Dutzend Cafés und Restaurants.  Grüner Prater - jenes weitläufige Wald- und Wiesengebiet, das einst kaiserliches Jagdrevier war und von Kaiser Joseph II. für die Bevölkerung geöffnet wurde. Heute ist der Grüne Prater großes Erholungsgebiet für Spaziergänger, Läufer, Radfahrer und Reiter.

Das Kunsthistorische Museum (KHM) zählt zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt. Es wurde 1891 eröffnet. Das Kunsthistorische Museum gehört mit seinem Schwestergebäude, dem Naturhistorischen Museum gegenüber, zu den bedeutendsten historistischen Großgebäuden der Ringstraßenzeit. Von Insekten über Edelsteine und Mineralien bis zu Flugsauriern gewinnen Sie unter diesem Dach faszinierende Einblicke in die Geschichte unserer Erde. Zahlreiche ausgestopfte Exemplare von bereits ausgestorbenen oder extrem bedrohten Tierarten verleihen der Sammlung unermesslichen Wert.

Der 2011 neu gestaltete Sauriersaal wartet neben Skeletten und Überresten der gigantischen Urzeittiere mit einem lebensecht wirkenden Allosaurier auf, der sich bewegt und furchteinflössend brüllt. Seit November 2012 kann die größte und älteste Meteoritensammlung der Welt im neu eröffneten Meteoritensaal bewundert werden.

Zusammen umstehen die Museen den Maria-Theresien-Platz, auf dem auch das Maria-Theresien-Denkmal (größte Habsburgermonument in Wien - aus dem Jahr 1888) steht. Dieser Platz bildet ein Ensembledenkmal, das auch zum Weltkulturerbe Historisches Zentrum von Wien gehört.

Das MuseumsQuartier (MQ) gehört zu den zehn größten Kulturarealen der Welt. Am Rand der Altstadt, in den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen (1725), bietet es von bildender Kunst, Musik, Mode, Tanz, Theater, Literatur und Architektur bis hin zu den Neuen Medien. Im April 1998 begann der Umbau zum MQ, das drei Jahre später eröffnet werden konnte. Den ursprünglichen, barocken Gebäuden des Komplexes steht heute die moderne Architektur der neu errichteten Museumsbauten gegenüber.

 

Uhrenmuseum zeigt tausend Uhren von Gotik bis Gegenwart und ist die größte Sammlung dieser Art. Es ist eines der faszinierendsten Museen Wiens.

Mozart Figarohaus ist die einzige als Gedenkstätte erhaltene Mozart-Wohnung in Wien.

In Pasqualatihaus hat Ludwig von Beethoven sein Quartier 1804-14 gehabt.

Josephinum, ein Medizinhistorische Museum, zeigt in alten Mauern den zergliederten Menschen aus 18. Jh. – eine einzigartige Wachspräparatensammlung.

Interessant ist auch das Sigmund-Freud-Museum, Wohnräume, wo er 1891-1938 residierte. 

 

 

 

 

 

Das Wiener Rathaus am Rathausplatz wurde von 1872 bis 1883 im Stil der Neogotik errichtet. Der Bau besteht aus Ziegeln mit einer Verkleidung durch Naturstein. Der höchste Turm ist 103,3 m hoch. Das Stadtinformationszentrum bietet allen Interessierten eine Führung durch das Wiener Rathaus an. Die Führungen sind kostenlos. Jeden Sommer findet auf dem Rathausplatz ein beliebtes Sommerkino statt.

Der Donauturm ist ein Aussichtsturm inmitten des Donauparks. Mit 252 m ist es das höchste Gebäude und Bauwerk in Österreich. Er wurde von 1962-64 anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau errichtet. Der Turm beherbergt neben einem Restaurant ein Café sowie fungiert als Sendestation und Bungee-Jumping-Plattform. Fahren Sie mit dem Expresslift zur Aussichtsterrasse in 150 m Höhe und genießen Sie die traumhafte Aussicht über die Weltstadt Wien in vollen Zügen!  Die Terrasse am Donauturm besteht aus einer rundum begehbaren Plattform im Freien und einem zweistöckigen verglasten Innenteil.

Das Hundertwasserhaus in Wien trägt unverkennbar die Handschrift des Künstlers Friedensreich Hundertwasser, der mit bürgerlichem Namen Friedrich Stowasser hieß. Die mit vielen bunten Farben verzierte Außenfassade des Hundertwasserhauses zieht die Blicke geradezu magisch an. Im Hundertwasserhäuser findet man kaum gerade Linien. Das Haus ist nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Die Wohnanlage aus den 1980er Jahren ist sein populärstes Architekturprojekt. Wenige Hundert Meter vom Hundertwasserhaus entfernt befindet sich das Kunst Haus Wien mit einer ständigen Hundertwasser-Ausstellung.

Verschlungene Wege, gesäumt von zahlreichen Bänken, führen durch Wiener Stadtpark und an vielzähligen Teich- und Brunnenanlagen vorbei. Auf den malerisch eingebetteten Wiesenflächen genießen Sonnenanbeter schon im Frühling die ersten Sonnenstrahlen bei einem Picknick, gut geschützt durch alleeartige Bepflanzung vor den Abgasen und dem Lärm der Ringstraße.
Aufgrund der Artenvielfalt findet man fast ganzjährig blühende Gewächse im Park, einige Pflanzen stehen sogar unter Naturschutz (z.B. Pyramidenpappel, Ginkgo oder Christusdorn).

 

 

Das Burgtheater am Universitätsring gilt als österreichisches Nationaltheater und eine der bedeutendsten Bühnen Europas. Es ist das zweitälteste europäische sowie das größte deutschsprachige Sprechtheater. Das Theater wurde 1888 im neubarocken Stil erbaut. Im Zweiten Weltkrieg brannte es am 12. April 1945 völlig aus. 1955 kam es zur Wiedereröffnung des restaurierten Hauses am Ring.

Ende des 17. Jh. beauftragte Kaiser Leopold I. den genialen Barockarchitekten Bernhard Fischer von Erlach mit dem Neubau eines kaiserlichen Jagdschlosses für die Thronfolgerin wenig außerhalb des Stadtzentrums.  An der Stelle des alten Lustschlosses von 1643 sollte ein prachtvoller Repräsentationsbau entstehen. Unter Maria Theresia wurde Schloss Schönbrunn ein halbes Jahrhundert später als imperiale Sommerresidenz zum glanzvollen Mittelpunkt höfischen Lebens.

Um 1779 wurde der Schlosspark der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist seither beliebtes Erholungsgebiet für die Wiener Bevölkerung sowie für internationales Publikum. Die barocke Gartengestaltung hat sich mit den Erweiterungen aus dem letzten Lebensjahrzehnt Maria Theresias weitgehend unverändert erhalten und bestimmt auch heute noch das charakteristische Erscheinungsbild des Schönbrunner Gartens.

Das Palmenhaus (1882) im Schlosspark von Schönbrunn ist das größte seiner Art auf dem europäischen Kontinent. 45.000 Glasscheiben wurden verarbeitet. Es beherbergt zahlreiche mediterrane, tropische und subtropische Pflanzen. Das Palmenhaus ist unterteilt in drei Pavillons bzw. drei Klimazonen, die durch tunnelartige Gänge miteinander verbunden sind.

Der Tiergarten Schönbrunn im Park des Schlosses wurde 1752 von den Habsburgern gegründet und ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt. Zoo hergebetet knapp 3500 Tieren in über 700 Arten (u. A. Pandas) und gehört zu den schönsten Tiergärten der Welt.

Die Belvedere Schlösser wurden Anfang des 18. Jh. von dem berühmten Barockarchitekten Johann Lucas von Hildebrandt als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736) erbaut. Das Schlossensemble, bestehend aus dem Oberen und dem Unteren Belvedere mit Orangerie und Prunkstall sowie einem weitläufigen Garten, zählt zu den schönsten barocken Bauwerken Europas und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute beherbergt das Belvedere die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ergänzt durch Werke internationaler Künstler, einen geschichtsträchtigen Marmorsaal in dem 1955 der österreichische Staatsvertrag unterzeichnet wurde, den Schlosskappelle und der prächtigen Sala Terrena.