Stuttgart Sehenswürdigkeiten

Stuttgart ist die Hauptstadt des deutschen Landes Baden-Württemberg und mit rund 600.000 Einwohnern dessen größte Stadt. Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350 m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt. Der Neckartalviadukt Untertürkheim ist eine 1400 m lange Kombination aus mehreren Brücken im Zuge der Bundestrasse 14 im Neckartal. Das Nesenbachtal  bei S-Vaihingen wird durch den Nesebachtalviadukt überbrückt. Über das Neckartal führt der Eisenbahnviadukt S-Münster und verbindet Untertürkheim mit Kornwestheim. Wegen der hügeligen Topografie ist Stuttgart auch eine Stadt der Tunnel (Straßen-, Eisenbahn-, S-Bahn- und Stadtbahntunnel).

Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt. Diese links des Neckars gelegene Höhe war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, und hier entstand um das Jahr 90 n. Chr. auch die älteste Siedlung, ein römischen Reitercastell (Kastell Cannstatt).

Sehenswürdigkeiten in Stuttgart:

Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Stuttgarter Fernsehturm (Bauzeit 1954-55), der südlich des städtischen Talkessels im Stadtbezirk Degerloch errichtet wurde, war weltweit erster Stahlbetonfernsehturm und ist 216,61 m hoch.  Er steht etwas unterhalb der höchsten Stelle vom Bopser ( 485,2 m ü. NN). Er wurde nach drei Jahre Sanierungsarbeit wieder Anfang Januar 2016 für Publikum samt Aussichtsplattform und Restaurant geöffnet und bietet atemberaubenden Blick aus 150 m Höhe in den Stuttgarter Talkessel und zur Schwäbischen Alb.

Die Staatstheater Stuttgart sind mit ihren Sparten Oper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart der größte Drei-Sparten-Theaterbetrieb der Welt. Des Weiteren spielen unzählige viele andere Theater und Varietés in der Stadt.

 

 

In Stuttgart befinden sich fünf der elf staatlichen Museen Baden-Württembergs, so die Alte und Neue Staatsgalerie. Auf dem Hof vom Alten Staatsgallerie befindet sich der Reiterstatue von Wilhelm I.

 

 

 

 

 

 

 

 

Landesmuseum Württemberg, das Haus der Geschichte Baden-Württember,  Staatliche Museums für Naturkunde Stuttgart

und das Linden-Museum, der eines der größten Völkerkundemuseen Europas ist und informiert über Afrika, Orient, Südasien, Ostasien, Südsee, Nordamerika und Südamerika. 

Neben diesen staatlichen gibt es viele weitere Museen in der Landeshauptstadt: das Mercedes-Benz Museum (im Bild)städtische Kunstmuseum Stuttgart, Porsche-Museum, Hegelhaus, Straßenbahnmuseum,  Feuerwehrmuseum Stuttgart, das Theodor-Heuss-Haus, die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerungam Nordbahnhof.

 

 

 

 

 

Das Alte Schloss liegt im Zentrum Stuttgarts am Schlossplatz und geht auf eine Wasserburg aus dem 10. Jh. zurück. Die erste Burganlage gab es bereits um 950 zum Schutz des Stutengartens.

Das Herzog-Christoph-Denkmal steht im Innenhof des Altes Schloss Stuttgart.      

 

In direkter Nachbarschaft befindet sich das Neue Schloss, ein barocke Residenz (Bauzeit 1746-1807). Nach dem Ende der Monarchie von Herzog Carl Eugen ging das Neue Schloss 1918 in den Besitz des Landes Württemberg über. Ebenfalls unter Herzog Carl Eugen wurde von 1764 bis 1769 das Schloss Solitude als Jagd- und Repräsentationsschloss erbaut.

Das Naturkundemuseum ist im Schloss Rosenstein untergebracht. Es wurde 1822-30 unter König Wilhelm I in klassizistischem Stil erbaut.

Vom Schloss hat man einen freien Blick auf das Mausoleum, der Grabkapelle auf dem Württemberg, die für König Wilhelms zweite Frau Katharina Pawlowna erbaut wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wilhelmspalais (Bauzeit 1834-40) wird ein am Charlottenplatz stehendes Palais genannt. Es war Wohnsitz des letzten württembergischen Königs Wilhelm II und beherbergte lange Jahre die Stuttgarter Zentralbücherei.

 

 

 

 

 

 

Die Stuttgarter Stäffele (u.a. die Wächterstaffel, die Eugenstaffel, die Sängerstaffel, Buchenhofstaffel oder die Sünderstaffel) sind die bekannten Treppenanlagen der Stadt: Es gibt mehr als 400 mit einer Gesamtlänge von über 20 Kilometern. Die meisten stammen noch aus der Zeit des Weinbaus in der Stadt bis Anfang des 19. Jh. Um die steilen Terrassen überhaupt kultivieren zu können, mussten Treppen und Wege angelegt werden. Später, als die Stadt immer weiter die Hänge hinauf wuchs und die Weinberge teilweise durch Häuser und Straßen verdrängt wurden, nutzte man die Staffeln als Fußwege zu den neu gebauten Wohngebieten. Einige wurden kunstvoll ausgebaut und mit Bepflanzungen und Brunnen ergänzt.

Die Markthalle ist ein Jugendstilgebäude im Stadtzentrum. Ebenfalls im Stadtzentrum liegt das Stuttgarter Rathaus, der Sitz der Stuttgarter Stadtverwaltung. Der 1901–05 im Stil der flämischen Spätgotik erbaute prachtvolle Vorgängerbau brannte nach Bombenangriffen 1944 vollständig aus. Trotz der Zerstörung konnten Teile der beiden Seitenflügel beim Wiederaufbau erhalten werden.

Der 60,5 Meter hohe Uhrenturm überragt den Stuttgarter Marktplatz.

Das Carl-Zeiss-Planetarium befindet sich im Mittleren Schlossgarten.

Das Alte Steinhaus an der Grabenstraße 11 in Stuttgart war ein wehrhafter Wohnbau und neben dem Stuthaus einer der ältesten Profanbauten der Stadt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1393.

Die Mercedes-Benz Arena, ehemaliges „Gottlieb-Daimler-Stadion“ und „Neckarstadion“, wurde 1929 -33 erbaut. Direkt neben der Mercedes-Benz-Arena steht die größte Mehrzweckhalle Stuttgarts, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Sie wurde 1983 erbaut. Die Porsche-Arena wird hauptsächlich für Sportveranstaltungen genutzt. In direkter Nachbarschaft liegt das Carl-Benz-Center. Das 2006 eröffnete Veranstaltungszentrum bietet rund 20.000 m² Nutzfläche.

 

 

 

 

Abgesehen vom Botanisch-Zoologischen Garten Wilhelma, den 19 Mineralquellen („Sauerwasserstadt“) und den Kurbetrieben ist Bad Cannstatt bekannt für das alljährlich im Herbst auf dem Cannstatter Wasen, den zweitgrößten Volksfest in Deutschland nach dem Oktoberfest.