Schwarzwald Sehenswürdigkeiten

In der äußersten Südwestecke Deutschlands liegt Dinkelberg zwischen dem Wiesental im Westen und Norden, dem Hochrheintal im Süden und dem Wehratal im Osten. Die Ferienregion verdankt den typischen Karstphänomenen der Kalksteinformation interessante Naturdenkmäler. Zwischen Lörrach, Schopfheim, Wehr und Rheinfelden prägen viele Höhlen, Dolinen, Bachschwinden und Quelltöpfe die Landschaft.

 

 

Im Dreiländereck "Stuhlstadt"  Weil am Rhein treffen sich Deutschland, Schweiz und Frankreich. In Weil am Rhein beginnt die Badische Weinstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Vom Stadtkern zum Ortsteil Ötlingen führt der Weiler Weinweg.

Das Vitra Design Museum zählt zu den bedeutendsten Einrichtungen dieser Art in Europa. Auf dem dortigen Gelände - Vitra Campus - befinden sich diverse architektonisch ausgefallene Bauten. Rund sechs Kilometer langer Rehberger-Kunstweg zwischen Vitra Campus und Riehener Fondation Beyeler (auf der Schweizer Seite) mit seinen "24 Stopps" wurde frisch im September 2015 eröffnet. Die besonderen Kunstwerke, die in ihrer Farbgebung und Formensprache einen interessanten Kontrast zur umgebenden Natur des Dreiländerecks bilden, sind Werke von Tobias Rehberger.

Des Weiteren gibt es ein Landwirtschaftsmuseum und das Museum Weiler Textilgeschichte in der Stadt.

Die 2006-2007 erbaute Dreiländerbrücke, die von dem Architekten Dietmar Feichtinger zwischen Weil und Huningue (Frankreich) konstruiert wurde, ist mit 229,40 m die längste freitragende Fußgänger- und Radfahrerbrücke der Welt.

 

 

 

 

Das Stauwehr Märkt riegelt den Rhein auf ganzer Breite ab und bildet den Ausgangspunkt des Rheinseitenkanals (Grand Canal d’Alsace), der 50 km parallel zum Altrhein in Richtung Norden nach Breisach führt. Am Rheinufer entlang sowie auf dem Insel zwischen Rheinkanal und Altrhein führt ein Fahrradweg, die zum Sporttreiben einlädt.

 

 

 

Kandertalbahn, die historische Dampfeisenbahn, die am 1. Mai 2015 120 Jahre alt wurded, fährt von Mai bis Oktober jeden Sonntag über eine Strecke von 13 km von Weil-Haltingen aus durch das liebliche Kandertal ins Töpferstädtchen Kandern.

 

 

 

 

 

 

 

Lörrach ist eine Nachbarstad zu Weil am Rhein und eine Große Kreisstadt. In der näheren Umgebung liegen der Schwarzwald, das Rheintal und CH-Basel. Der Burg Rötteln, dem Wahrzeichen der Stadt, ist einer der größten Burganlagen Südbadens. Die erste urkundliche Nennung der Burg stammt aus dem Jahr 1259.

 

Die Stadt  Rheinfelden ist geschichtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit der Schweizer Stadt Rheinfelden auf der gegenüberliegenden Rheinseite verbunden.

Das Rheinfelder Stadtmuseum befindet sich im Haus Salmegg (1824-25), das im klassizistischen Stil auf den Fundamenten der alten Befestigungsanlage des Brückenkopfes Rheinfelden erbaut wurde.

Heutige Steinbrücke dient nur noch Fußgänger, Radfahrer, Mofas, Taxis und Busse.

 

 

 

Nahe am Eingang zur Tschamberhöhle (eine aktive Bachhöhle) im Rheinfelder Ortsteils Karsau wurde im Juli 2009 das Geo-Museum Dinkelberg eingerichtet. Die Höhle wird von einem Bach, einem Zufluss des Rheins, von Norden nach Süden durchflossen. Die Höhle liegt im verkarsteten Muschelkalk des Dinkelberges und hat eine Gesamtlänge von 1550 m.

 

 

 

 

 

 

Vom Waldparkplatz Lebküchle in Rheinfelden-Nollingen aus kann man Joggen und die Trimm-Dich-Stationen nutzen und an Mauerrelikten des Römischen Gutshofes vorbeischauen.

Am Ufer des Rheins in Rheinfeldener Stadtteil Karsau liegt ein ehemaliges Wasserschloss – Schloss Beuggen. Deutsche Ritterorden baute das Schloss im Jahr 1268 und es ist heute die älteste noch erhaltene Kommende dieses Ritterordens überhaupt. Der Orden baute seine Burgen vornehmlich in die Ebene in der Nähe von Fließgewässern, damit der Mühlenbetrieb möglich war. Mindestens fünf Rundtürme und ein Graben von bis zu 20 m Breite und 7 m Tiefe schützten das Schloss.

Der südliche Burggraben am Oberen Tor ist erhalten geblieben. Der nördliche Teil des einstigen Wassergrabens wurde zugeschüttet. Die Ringmauern aus dem 13. Jh. wurden um 1530 durch den Bau einer zweiten Mauer verstärkt.

Während der Bauernkriege im 1525 wurde das Schloss erstürmt und geplündert und viele Dokumente wurden vernichtet. 1585-98 wurde das Neue Schloss erbaut. Auch während des Dreißigjährigen Kriegs war das Schloss immer wieder Ziel von Angriffen. 1752-57 wurde das Schloss im barocken Stil umgebaut und durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Der Schlossgarten bekam eine Orangerie und wurde im barocken Stil umgestaltet. Nach Säkularisation diensten die leerstehenden Gebäude ab 1813 zwei Jahre lang als Kriegslazarett. Die Verwundeten litten unter verschiedene Seuchen u.A. Typhus und Pocken. Pfleger und Ärzte dürften die Krankenzimmer nicht mehr betreten. Die manche Türen wurden zum Hindurchreichen von Essen durchgebrochen. Diese Aussparungen sind an den Türen noch heute zu erkennen.

Eine Theorie behauptet, dass Kasper Hauser 1815-16 im Schloss 1,5 Jahre gelebt haben soll. Deutsche Christentums Gesellschaft richtete im Jahr 1820 unter Leitung von Christian Friedrich Spittler und Christan Heinrich Zeller ein Erziehungsheim für verwahrloste Kinder ein, die bis 1980 betrieben wurde. Heute dient das Schloss als Tagungs- und Begegnungsstätte der Evangelischen Kirche sowie Ort verschiedener Veranstaltungen. Am Schloss befindet sich ein Haltepunkt der Eisenbahnstrecke. Der Radfernweg am Rheinufer – Rheintal-Weg -  führt mitten durch das Schlossgelände.

Die erste Kapelle existierte mutmaßlich vor 1298. Die heutige aus dem Jahr 1497 stammende Schlosskirche befindet sich in der nördlichen Erweiterung des Neuen Schlosses und ist ca. 27 m lang, 10 m breit und 13,50 m hoch. Auf dem Dach befindet sich ein zweistöckiger Dachreiter.

 

Der Storchenturm (im Bild) aus dem Jahr um 1260 zählt zu den ältesten Gebäuden der Schlossanlage. Den Namen Storchenturm erhielt er, weil die Turmspitze seit Jahren als Brutplatz von Störchen dient. 

Dreipärke-Radweg führt durch die drei benachbarten und doch so unterschiedlichen Landschaftsräume Schwarzwald, Hochrhein und Bodensee. Der Radweg ist eine 208 km Tour durch eine abwechslungsreiche Landschaft des Jurapark Argau, dem Naturpark Schaffhausen sowie dem Naturpark Südschwarzwald, die auch in kultureller und kulinarischer Hinsicht viel zu bieten hat.  Die Symbiose Wein und Rhein lässt sich ebenso erleben, wie das Ambiente von Schlössern, Aussichtspunkten der Zauber von Flora und Fauna. Die Radtour ermöglicht den Einstieg in Deutschland wie auch in der Schweiz. Entlang der Route befinden sich Möglichkeiten zum Übernachten.

 

Die Erdmannshöhle Hasel ist eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland. Die vermessene Gesamtlänge der Höhle beträgt 2185 m, der Teil der Höhle, die für Gäste zugänglich ist, ist 360 m lang. Der größte von Tropfsteinen ist über vier Meter hoch und am Fuße über zwei Meter dick. Sein Alter wird auf etwa 135.000 Jahre geschätzt.

Hochrheinregion schließt sich östlich an den Dinkelberg an und reicht über Hotzenwald und Klettgau bis zum Randen bei Schaffhausen. Die Städte beiderseits des Rheins glänzen mit gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten mittelalterlicher Stadtbaukunst.

In der Bäder- und Trompetenstadt Bad Säckingen führt die längste, gedeckte Holzbrücke Europas über den Rhein in die Schweiz. Die Brücke dient heutzutage nur noch Fußgänger sowie Rad- und Mopedfahrer.

Von weit her sind die hellen Türme des Münsters St. Fridolin zu sehen. Der prachtvolle Kirchenbau im Barockstil wurde im 17. und 18. Jh. gebaut.

Der Dichter Joseph Victor von Scheffel fand hier die Inspiration für sein Werk "Der Trompeter von Säckingen" und machte die Stadt in der Welt bekannt.

 

 

Der Hotzenwald ist die südlichste der Schwarzwälder Ferienregionen. Sie liegt zwischen Wehra und Schlücht, zwischen Hochschwarzwald und Schweizer Grenze.

 

 

Murg liegt im sonnigen Hochrheintal am südlichen Rand des Naturparks Südschwarzwald. Ein Paradies für Wasserratten und Sonnenanbeter ist das Naturerlebnisbad "MuRheNa" in einmaliger Lage direkt am Rhein.

 

Am Hasenhorn in Todtnau steht die längste und aufregendste Rodelbahn Deutschlands - die Hasenhorn-Coaster. Steile Kurven, wilde Wellen und drei tolle Kreisel auf 2,9 km lange Strecke sorgen für eine unvergessliche Fahrt - das Tempo bestimmen Sie dabei selbst.

 

 

 

 

Durch die vielen Wander- und Radwege kann man Zeller Bergland nicht nur zu Fuß sondern auch auf zwei Rädern sehr gut erkunden.  Es verfügt ein hervorragendes Nordic-Walking-Zentrum deren Wege sich über Kilometer erstrecken. Auch zum Mountenbiken ist das Zeller Bergland ausgezeichnet geeignet. Im Winter werden Langlaufstrecken gespurt.

Seit 1834 lebte ein Großteil der Talbevölkerung im Wiesental von der Textilindustrie. Zeitweise waren über 20.000 Menschen zwischen Basel und Todtnau in Spinnereien, Webereien, Bleichereien und den dazu gehörenden Industriezweigen beschäftigt. Das Wiesentäler Textilmuseum, die im Jahr 2016 sein 25-jähriges Bestehen feiert,  zeigt auf einer Fläche von 600 m² auf lebendige Art und Weise die Geschichte der einst wichtigsten Industrie im Oberen Wiesental. Sämtliche dort vorhandenen Maschinen funktionieren einwandfrei. Es gibt einen kleinen Handwebstuhl um das Weben selbst auszuprobieren.

Der Aufenthalt im Spassi Freizeitpark in Zell i.W. ist ein ganz besonderes Erlebnis. Dort hat die ganze Familie Spaß. Der Indoor-Bereich hat eine Fläche von ca. 3000 m². Hier stehen Spielgeräte wie Kletterturm, begehbare Ritterburg über zwei Ebenen, Baumhaus in 6 m Höhe, Trampolin, Riesenrutschen, Wohnpilze, Elektro-Cars, Billard und Attraktionen für Kinder von einem Jahr bis 16 Jahre, sowie viele abwechslungsreiche Gesellschaftsspiele, die den Tag kurzweilig erscheinen lassen zur Verfügung.  Der Saloon bietet leckere gastronomische Angebote.

 

Wutachschlucht ist ein abenteuerliches Wildfluss-Tal im Schwarzwald. Die Wutach und ihre Nebenflüsse bilden eine überwältigende Urlandschaft mit romantischen Schluchten und urwüchsigen Wäldern. Das Gebiet kann nicht durchfahren werden, sondern man muss es durchwandern.

Deutschlands größter Naturskisprungschanze, Hochfirstschanze in Neustadt finden regelmäßig internationale Wettbewerbe statt. Action Forest-Hochseilbahn bietet 5 verschiedene Parcours, die sich in der reizvollen Lage des Hirschbühls am Titisee befinden.

 

 

 

 

 

 

In Titisee-Neustadt befindet sich Badeparadies Schwarzwald mit Tropische Oasen und Poolbar unter Karibikpalmen und einem beeindruckendem Panoramadach, Dampfbad und Themensaunen mit zahlreichen Wellnessangeboten, 18 spaßige Rutschen sowie ein wildes Wellenbad.

Auch Kleinkinder kommen hier zu ihren Vergnügen.

 

 

Eine der bemerkenswertesten Mühlen ist Öhlerhofmühle in der Schildwende, einem kleinen Seitental bei Titisee-Neustadt.

Zäpfle-Bähnle bietet aussichtsreiche Rundfahrt durch romantische Schwarzwaldtäler rund um den Titisee.

Entdecken Sie die mittelalterlichen Stadtteile Waldshut und Tiengen mit ihren Toren, Türmen und Schlössern.

Wolfspfad in Strittberg nach Höchenschwand über 4 km lädt auf eine tolle Entdeckungsreise. Die Wolfshütte bietet weitere interessante Infos zum Thema und stellt den idealen Rastplatz dar. Insgesamt 9 Stationen, die über den Wolf informieren, erwarten den Wanderer ausgehend vom Wildgehege in Waldshut. Die Stationen punkten mit einem Märchenbuch und einem Spiel.

Das Rosendorf Nöggenschwiel liegt nur wenige Autominuten von Waldshut-Tiengen entfernt und ist weit über die Grenzen für seine wunderbaren Rosenarten (über 20.000 Rosenstöcken in Hunderten Sorten) bekannt.

Über Jahrhunderte führte der Klosterweg (ca. 20 km) viele Reisende von Waldshut-Tiengen zum  Kloster St. Blasien. Zwar hat der Weg verkehrspolitisch an Bedeutung verloren, für Wanderliebhaber und Erholungssuchende bietet der historische Klosterweg interessante Einblicke. Im Jahre 858 wurde erstmals ein Benediktinerkloster im heutigen St. Blasien erwähnt. Das Kloster war ab dem späten Mittelalter eines der wichtigsten im Schwarzwald, bis es 1806 säkularisiert wurde. Franz ll Schächtelin ließ 1771 das alte Kloster niederreißen und eine neue Klosteranlage errichten, wie sie heute noch steht. Nach der Auflösung des Klosters zog zunächst Industrie in die Gebäude bis 1933 der Jesuitenorden das Kloster erwarb und das Kolleg St. Blasien, Gymnasium und Internat eröffnete.

Der heilklimatische und Kneipp-Kurort St. Blasien zieht in seiner einzigartigen Verbindung von hochmodernem Kurbetrieb, weltstädtischem Flair und der fernen Abgeschiedenheit sowie romantischen Lage im Hochschwarzwald Vielzahl von Kurgästen an. 1892 wurde das Sanatorium St. Blasien errichtet, welches sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer der bekanntesten Lungenheilstätten Deutschlands entwickelte. Sehenswert sind hier der historischer großer Speisesaal und Krankenzimmer sowie die einzelnen Kaminzimmer und der Wandelgarten.

Der heilige Blasius ist der Schutzpatron und Namensgeber der Stadt St. Blasien. Blasius stammte aus Sebaste (heutige Sivas in der Türkei) in Armenien. In seiner Heimatstadt war Blasius Bischof vom Jahre 308 an, von Beruf Arzt. Er ist als Märtyrer in der letzten Christen-verfolgung im römischen Reich im Jahre 316 gestorben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kuppelbau Dom St. Blasius im frühklassizistischen Stil ist im 62 m Höhe und mit 36 m Durchmesser der drittgrößte seiner Art in Europa. Damals regierenden Fürstabt von St. Blasien Martin II Gerbert ließ 1770 die Gebeine von 14 Habsburgern aus der Schweiz nach St. Blasien überführen und machte so die neue Kuppelkirche zur Habsburger Grabeskirche. Die neue Kirche wurde im Jahre 1783 geweiht. Nach der Säkularisation wurde die Kirche geschändet. Auch die toten Habsburger wurden aus der Gruft genommen und nach Österreich überführt. Ein Feuer zerstörte die Kirche im Jahre 1874. Mit einfachen Mitteln wieder aufgebaut, konnte sie 1913 ein zweites Mal eingeweiht werden. In einer großangelegten Renovierung in den Jahren 1981-83 konnte die Kirche, mit erheblichen Abstrichen, wieder so hergestellt werden, wie sie sich ein Fürstabt Gerbert einmal vorstellte.

Am östlichen Amtsgebäude beim Kurgarten entstand 1780 die von Klostermeister Morath geschaffene Sonnenuhr. Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern auch den jeweiligen Monat.

Haus Schmidt Arkaden  ist ein früheres Spital, die im 1768 aus Steinen von der abgebrannten Klosterkirche gebaut wurde. Es ist im verfeinerten Schweizerstil mit Holzwerk, mit Erker und Türmchen errichtet. 

Das gewaltige, mehrstöckige Haus ist das älteste Gebäude in St. Blasien. Es diente zur Klosterzeit als Gasthaus und Marstall mit Wohnungen für die Kutscher. Heute beherbergt das "Haus des Gastes" die Tourist-Information, Aufenthalts- und Lesezimmer sowie den schmucken "Eberle-Saal" für Veranstaltungen. Im zweiten Obergeschoss des Hauses wurde 1989 durch den Landkreis Waldshut das Museum St. Blasien eingerichtet. Alle Bezirksgemeinden: Bernau, Dachsberg, Häusern, Höchenschwand, Ibach, St. Blasien, und Todtmoos werden hier vorgestellt, von den Anfängen bis zur Neuzeit.

Am östlichen Ortsrand von St. Blasien befindet sich der Windberg Wasserfall, wo das Wasser des Bächles hier aus einer Höhe von 6 m in die Windbergschlucht hinabstürzt. Für Naturliebhaber ist Radon Revital Bad in OT-Menzenschwand ein Geheimtipp, für aus dem Alltag Fliehende ein Stück "Heile Welt" inmitten einer kraftvollen Natur und für sportlich Geforderte einfach nur wohlige Entspannung nach einem anspruchsvollen Tag.

 

 

In Dachsberg im Hotzenwald befindet sich ein  Naturerlebnisplatz Friedrich-August-Grube. Seltene Flechten sind typisch für nickelhaltiges Gestein und sind fast einzigartig in Europa.

Der Platz liegt oberhalb des Klosterweihers bei Dachsberg-Wittenschwand. Der Klosterweiher wurde im 18. Jh. als Fischweiher des ehemaligen Klosters St. Blasien als kleiner Stausee angelegt. Heute ist er im Besitz des Landgasthofes Klosterweiherhof.

Rund vier Kilometer westlich unterhalb der Stadt Schaffhausen befindet sich der Rheinfall, der zweitgrößte Wasserfall Europas.

 

 

 

Im Schwarzwald gibt es Weinberge, Gipfel, Schluchten und  PanoramawegeIm Süden steigt die 11.100 km² große Ferienregion bis auf den 1493 m hohen Feldberg an. Kreuz und quer, rund und längs gibt es in der Region fast 24.000 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege.

Ganz tolle Wanderwege zum Wandern und Waldwege zum Wanderreiten finden Sie in Todtmoos und Naturpark Südschwarzwald. Da befindet man auch viele Wanderreitstationen, wo man die Pferde unterbringen kann. Ein toller Wanderweg ist der Lebküchlerweg (ca. 4,5 Std., 12 km und 540 m Gesamtanstieg). Er bietet  Schluchten, Wälder, 400 J. alten Weidbuche, einen Panoramaweg und den Todtmooser Wasserfall.

Hoffnungsstollen in Todtmoos-Weg zeigen in einem stillgelegten Bergwerk (Magnetkies- und Nickelerz) eine familienfreundliche Grubenanlage, die nach 12-jähriger Aufräumarbeiten im Jahr 2000 fürs Publikum geöffnet werden könnte. Die Grube wurde erstmals 1798 urkundlich erwähnt und die bergmännischen Arbeiten wurden 1937 endgültig eingestellt und die Grube aufgegeben.

Im Jahre 1890 kamen erstmals die Verehrer des Reichskanzlers Otto von Bismarck auf dem Feldberg zusammen. Am 4. Dezember 1896 konnte es als erstes Bismarckdenkmal Badens eingeweiht werden. Gleichzeitig wurde der Wanderweg, der vom Feldbergerhof zum Seebuck hinaufführt - Kapfererweg -  der Benützung übergeben.

 

Aus dem Feldbergturm im 11. Stock in 45 m Höhe hat man bei gutem Wetter einen atemberaubenden Rundblick: Vom Eiger, Mönch und Jungfrau bis hin zu Zugspitze, dem Mont Blanc-Massiv und den Vogesen. Kletterwald Feldberg bietet Ihnen eine Vielzahl von variantenreichen Parcours aus spannenden und wackligen Hindernissen in allen Schwierigkeits- und Altersklassen.

Das Naturschutzgebiet Feldberg ist das älteste (seit 1937) und mit 42 km² das größte Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg. Das Gebiet ist geprägt durch die letzte Eiszeit. Kreisrunde Feldsee ist sogenanntes Kare oder Karsee, der von der letzten Endmoräne des Seebachgletschers aufgestaut wurde. In den Flachmooren am Feldberg erinnert die Vegetation an die Alpen (u.A. die Alpentroddelblume). Das Nebeneinander von weiteren seltenen Lebensräumen, wie Lawinenbahnen, Felsen, Blockhalden, Bergbächen etc. machen den Feldberg zu einem ganz besonderen Erlebnis nicht nur für Naturliebhaber.

Schluchsee ist der höchst gelegene See in Deutschland, auf welchem eine Schifffahrt angeboten wird. Mit der MS Schluchsee lässt sich der größte Schwarzwaldsee von seiner schönsten Seite erleben. 

Modellbahnzentrum Schluchsee bietet zwei große Modellbahnanlagen in H0 (durch den Schwarzwald und alpine Traumlandschaft bis hin zur Großstadt; Höllental- und Dreiseebahn) und N (Hauptbahnhof mit Betriebswerk und Drehscheibe sowie eine imposante ICE-Brücke), drei attraktive Kinderspielanlagen sowie einen gemütlichen Cafeteria, Biergarten und Modellbahnshop. Freier Eintritt mit der Hochschwarzwald-Card.

 

Die Pfarrkirche Peter und Paul in St. Peter ist ein einzigartiges Zeugnis barocker Architektur im gesamten süddeutschen Raum. Die erste Kirche (1093) muss eine romanische Basilika gewesen sein. Neubau mit gotischer Ausstattung wurde erstmals um 1500 belegt. Nach mehreren Restaurierungen, wird sie im 17. Jh. als Gotteshaus mit gotischer Fassade und barocker Innengestaltung beschrieben.

St. Märgen wurde 1118 ein Kloster gebaut. Ein hochmittelalterliches Gnadenbild, eine Sitzmadonna, ist bis heute wichtiger Mittelpunkt. Nach bewegten, schwierigen Zeiten entsteht im 18. Jh. eine barocke Klosteranlage.

 

 

 

 

 

 

Jeden September wird in St. Märgen der "Tag des Schwarzwälder Pferdes" gefeiert. Das "Rossfest" wurde 1949 als erstes Volksfest im Ort nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen, als bäuerlicher und religiöser Festtag an Mariä Geburt. Von Anfang an ist es ein Großereignis, das immer wieder Tausende von Pferdeliebhabern und Wallfahrern anzieht.

 

Schwarzwaldpark ist ein familienfreundlicher Freizeitpark in Löffingen mit zahlreichen Attraktionen wie u.a. Sommerrodelbahn, Wildwasserrutsche, Kinderfahrschule, Tiergehege mit Fütterungen und Greifvogelflug-Vorführungen.

 

 

 

 

Europapark in Rust bietet der größte Vergnügungspark in Europa. Auf einer Fläche von 94 Hektar können Sie sich bei über 100 Attraktionen und traumhaften Shows, eingebettet in 13 europäische Themenbereiche sowie im Sommer wie im Winter so richtig austoben.

Neben einer facettenreichen Abenteuerlandschaft mit landestypischer Architektur und üppiger Vegetation lassen auch die zahlreichen kulinarischen Genüsse keine Wünsche übrig. 

Die fünf Europa-Park Erlebnishotels sind ein idealer Ausgangspunkt für Parkbesuche oder Ausflüge in Schwarzwald.

Freiburg (ca. 35km von Europapark) zählt zu den beliebtesten Städten Deutschlands und bildet das Zentrum einer attraktiven Ferienregion. Die Stadt liegt am Fuß des Schwarzwaldes. Das Wahrzeichen der Stadt und ihr berühmtes Kunst- und Bauwerk ist das Münster, ein Wunderwerk mittelalterlichen Baukunst. Das münstereigene Orgelquartett ist eine interessante Orgelanlage in einem Deutschen Dom und wird dieses Jahr (2015) 50 J. alt. Rund um den Münster gruppiert sich die reizvolle Altstadt mit ihrem farbenprächtigen Markt und einer Fülle eindrucksvoller historischen Bauten verschiedener Epochen. 

Das Schwabentor (1250) ist das jüngere der beiden noch erhaltenen Stadttore (andere ist Martinstor) der mittel-alterlichen Stadtbefestigung von Freiburg und steht auf der Grenze der Innenstadt-Fußgängerzone. Seine ausgedehnte Fußgängerzone mit vielen verschiedenen Boutiquen, Geschäften und Passagen macht das Bummeln und Einkaufen zum Vergnügen.

Die offene durch die Straßen und Gassen fließendes kleines Bach - „Bächle“ – bereichert das Stadtbild auf unnachahmliche Art.

Das Augustinermuseum in Freiburg  gehört zu den bedeutenden Museen am Oberrhein mit Malerei des 19. Jh. sowie einer renommierten und umfangreichen Sammlung der Kunst vom Mittelalter bis zum Barock. Es ist in einem ehemaligen Kloster der Augustinereremiten mit gotischem Kreuzgang untergebracht. Das am Münsterplatz gelegene Museum für Stadtgeschichte im Wentzingerhaus ist eine Abteilung des Augustinermuseums.

Mit seinen Sammlungen zu Naturkunde und Ethnologie widmet sich das Museum Natur und Mensch der Vielfalt und Einzigartigkeit natürlicher und kultureller Lebenswelten. 

Das Museum für Neue Kunst ist das Kunstmuseum der Städtischen Museen. Es zeigt Werke von der klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst und veranstaltet regelmäßig Sonderausstellungen. Den Grundstock der Sammlung bildet die Klassische Moderne mit Werken des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit, sowie Ungegenständliche Kunst nach 1945 (Lyonel FeiningerOtto DixErich HeckelKarl HoferAugust MackeRudolf DischingerWilli Baumeister, Willi BaumeisterEmil SchumacherKarl Otto Götzund Rupprecht Geiger).

Das Archäologische Museum im 1859-61 erbauten Colombischlössle verführt zu einer Reise durch die Jahrtausende. In der experimentellen Steinzeit-Werkstatt, bei einer römischen Modenschau oder bei Kostümführungen können Menschen aller Altersgruppen Archäologie erleben. 

1620 wurde der Botanische Garten der Universität Freiburg gegründet und befindet sich im seinen heutigen Ort im Stadtteil Herdern seit 1920. Er erhielt 1970-74 neue Gewächshäuser und im Freiland sein heutiges Gesicht. 1993-98 wurde statt der Frühbeetanlage ein großes Anzuchtgewächshaus mit modernster technischer Ausstattung gebaut. Im Botanischen Garten gibt es vier Schaugewächshäuser mit einer Gesamtfläche von ca. 900 m² Fläche, die in die Bereiche Tropen, Farne und Sukkulenten eingeteilt sind. Daneben existiert ein Kalthaus.

Der Schauinsland im Schwarzwald ist der 1284,4 m ü. M hohe Hausberg von Freiburg und ein Ausflugsziel. Der Gipfelbereich und die Höhenlage des Schauinslands gilt als Naturschutzgebiet. Ein Rundweg von etwa zwei Kilometern Länge führt von der Bergstation der Schauinslandbahn zum Turm. Bei ihrer Eröffnung im Jahr 1930 war die Schauinslandbahn als weltweit erste Seilbahn im Umlaufverfahren eine technische Sensation. Im Rahmen der Technikführung kann man einen Blick hinter die Kulissen der Schauinslandbahn werfen.

Der Eugen-Keidel-Turm ist ein 31 Meter hoher dreieckiger Turm  mit einem Treppenaufgang über 85 Stufen auf eine etwa 22 Meter hoch gelegene überdachte Plattform wovon man einen umfassenden Rundblick hat.

 

 

 

 

 

Im Schauinsland wurde über 700 Jahre Silber, Blei und Zink abgebaut. Seit 1997 ist ein Teil der alten (100 km Länge, verteilt auf 22 Etagen) Erzgrube als Museumsbergwerk für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen von Führungen wird den Besuchern ein breites Spektrum von mittelalterlichen Stollen bis hin zu Abbauen und Strecken aus der letzten Betriebsphase gezeigt.

 

Der Bauernhausmuseum Schniederlihof wurde im Jahre 1593 erbaut. Das Museum vermittelt sachkundig und liebevoll noch heute originalgetreu das einst raue Leben auf den Schwarzwaldhöfen. 

Mit 38 Hektar ist der Naturerlebnispark Mundenhof auf einem Vorort von Freiburg das größte Tiergehege in Baden-Württemberg. Auf den großzügig angelegten Koppeln leben Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt.

 

 

 

Freiburg hat sich weit über die Region hinaus einen Namen als Kulturstadt gemacht und stellt mit ihren breit gefächerten Theater- und Konzertangebot, ihren vielen Museen und Galerien, ihren Festen und Festivals das kulturelle Zentrum in Süddeutschland dar.

Kaum irgendwo sonst in Deutschland findet der Feinschmecker ein ähnliches abwechslungsreiches und hochwertiges Angebot an kulinarische Besonderheiten wie in Freiburger Land, in der berühmten Weinbauregion (Rosskopf, Bromberg, Schauinsland, Schönberg, Tuniberg und Kaiserstuhl - im Bild) mit ihren gemütlichen Weinstuben und gepflegten Restaurants.

Ein besonderes Ausflugsziel im Schwarzwald ist der Steinwasenpark in Oberried bei Freiburg, mit der längsten Erlebnisseilbrücke der Welt. Außer viele rasante Attraktionen kann man die hautnahe Begegnung mit den Tieren der Berge in Wildpark erleben.

Badenweiler (ca. 40 km von Freiburg) liegt auf der Sonnenseite des südlichen Schwarzwalds im Herzen des Markgräflerlands. Badenweiler bietet Höhenlage 425 m ü. M, mildes Heilklima, himmlische Landschaften, herrliche Natur, wohltuendes Thermalwasser und –bäder (u.A. Cassiopeia Therme), badische Küche und Weine, mediterranes Flair und traumhafte Aussichtspunkte.

Da kann man auch die Römische Badruine besichtigen.

Andere erholsame Badanlagen befinden sich in Bad Bellingen, die balinea thermen sowie in Bad Krozingen Vita Classica.

Touristen am Oberrhein können die römische Geschichte der Region auch selber erfahren. Der neu geschaffene Oberrhein-Römerradweg von der Schweizer Grenze ab Grenzach-Wyhlen bis Riegel auf Länge von 140 km führe zu den bedeutendsten Plätzen römischer Vergangenheit durch 18 Kommunen und mache so Geschichte zum Anfassen sichtbar und erlebbar. Daraus resultieren auch die Dinge, wie Wein, Brot und Käse, mit denen die Menschen damals das „savoir vivre der Römerzeit“ begründeten, das bis heute die Region am Oberrhein prägt. Der gutausgeschilderte Radweg führt durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft vorbei an Reben, Wiesen und Wäldern:

Grenzach-Wyhlen              Museum Römervilla

Rheinfelden                        Römischer Gutshof

Lörrach                               Römischer Gutshof

Binzen                                Historischer Weinkeller

Fischingen                          Kirche St. Peter

Efringen-Kirchen                Isteiner Klotz

Bad Bellingen                     Bädermuseum

Schliengen                         Wasserschloss

Auggen                               Besonderer Rastplatz

Müllheim                             Markgräfler Museum

Badenweiler                       Römischer Badruine

Heitersheim                        Römerpark

Bad Krozingen                    Stadtmuseum

Breisach                             Museum im Rheintor

Jechtingen                          Römisches Kastell

Sasbach                             Limberg

Endingen                            Altstadt

Riegel                                 Mithrastempel

In Furtwangen findet man ein Uhrenmuseum mit über 160 Jahre bestehender Sammlung und mehr als 8000 Objekte aus aller Welt. Ein Schwerpunkt liegt auf der handwerklichen und industriellen Uhrenproduktion im Schwarzwald. Die Sammlung umfasst unter anderem frühe Kuckucksuhren aus dem 18. Jh. sowie den Prototyp des heutigen Schwarzwaldsouvenirs.

Die weltgrößte Kuckucksuhr im Maßstab 60:1 ist zur Sensation des angeschlossenen Uhrenparks Eble geworden. Sie ist von der Bundesstraße B33 (zwischen Hornberg und Triberg) aus weit sichtbar und kann mit einer Gesamthöhe von 15,30 m von außen als auch von innen besichtigt werden.

Im südlichen Teil des mittleren Schwarzwalds, eingebettet in eine wildromantische Landschaft, liegt das idyllische Städtchen Triberg. Triberg im Schwarzwald liegt nicht nur direkt an der Deutschen Uhrenstraße, sondern ist überdies Haltepunkt der berühmten Schwarzwaldbahn, einer der schönsten Gebirgsbahnen Europas.

Deutschlands höchste Wasserfälle (über 160 m) befinden sich in Triberg. Aus dem Bergsee führt ein herrlicher Panoramaweg zum Wasserfall. Die barocke Wallfahrtskirche "Maria in der Tanne" beherbergt einen der schönsten Barockaltäre Südwestdeutschlands.

Schwarzwaldmuseum in Triberg, die im Jahr 1936 erbaut wurde, zeigt das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Schwarzwälder.

Im Schwarzwälder Freilichtmuseum – Vogtsbauernhof -  in Gutach entdecken Sie in Schwarzwaldhöfen, in Mühlen und Sägen, in Stuben und Scheunen, wie in den letzten 400 Jahren im Schwarzwald gelebt, gewohnt und gearbeitet wurde.