Frankreich

Frankreich ist ein demokratischer Staat mit Überseeinseln und -gebieten auf mehreren Kontinenten. Sein Festland wird wegen seiner Landesform als Hexagon (Sechseck) bezeichnet. Frankreich ist flächenmäßig das größte Land der Europäischen Union und verfügt über das drittgrößte Staatsgebiet in Europa. Frankreich ist offiziell ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt.

Frankreich bildete während des 19. und frühen 20. Jh. das zweitgrößte Kolonialreich der Geschichte, zu dem Gebiete Nordamerikas, Zentral- und Westafrikas, Südostasiens und viele Inseln im Pazifik und in der Karibik gehörten. Das Landschaftsbild wird überwiegend von Ebenen oder sanften Hügeln geprägt. In der Südosthälfte und an der Grenze zur iberischen Halbinsel ist das Land gebirgig. Der höchste Berg Frankreichs und der Alpen ist der Mont Blanc (4810 m).

Hauptgebirge sind die Pyrenäen, das Zentralmassiv, die Alpen

sowie im Osten die Vogesen.

Es wird geschätzt, dass das heutige Frankreich vor etwa 480.000 Jahren besiedelt wurde. In der Höhle von Lascaux aus der Altsteinzeit sind bedeutende Felsmalereien erhalten geblieben. Phönizische und griechische Händler gründeten ab 600 v. Ch. Stützpunkte an der Mittelmeerküste, während Kelten vom Nordwesten her das Land besiedelten, das später von den Römern als Gallien bezeichnet wurde. Heute werden häufig als Vorfahren der Franzosen die keltischen Gallier mit ihrer druidischen Religion gesehen, wenngleich kaum gallische Elemente in der französischen Kultur verblieben sind.

 

 

Die ältesten architektonischen Spuren in Frankreich hinterließen die Römer vor allem in Südostfrankreich, wie beispielsweise das Amphitheater von Nîmes oder die Pont du Gard. Aus dem Mittelalter sind vor allem Sakralbauten erhalten geblieben, wie das Baptisterium Saint-Jean, Kirchen in romanischem Stil wie Ste-Marie-Madeleine de Vézelay,

 

St-Sernin de Toulouse und Ste-Foy de Conques sowie Kirchen in gotischem Stil wie die Kathedrale von Beauvais.

 

 

 

 

 

 

Daneben wurden Festungsstädte wie Aigues-Mortes oder Carcassonne errichtet.

Frankreich ist ein Sinnbild für Romantik, Kultur und Genuss. Denn das Reiseziel Frankreich bezaubert mit seiner ungeheuren kulturellen und landschaftlichen Vielfalt.

Frankreich steht für gutes und reichliches, vor allem aber geselliges Essen (die Französische Küche gehört zum Weltkulturerbe!), für hervorragende Weine (Champagne, Bordeaux, Burgunder, Beaujolais, Rhone, Loire und Elsass), für das ungewöhnliche Licht der Provence, mit der tiefsten Schlucht Europas und den Bergen der Seealpen sowie für endlose Sandküsten und grandiose Felsküsten in der Bretagne. Frankreich verfügt über 5.500 km Küste, darunter sind die unterschiedlichsten Küstenformen: von Steilküsten über Kiesstrände bis hin zu feinen Sandstränden.

 

 

Und natürlich Paris, diese außerordentliche Stadt der Liebenden, muss man gesehen und besucht haben. Zu den bedeutendsten Bauwerken in Frankreich zählen der Eiffelturm, der Louvre und Schloss Versailles.

Nicht zu vergessen die Übersee-Départements, das bedeutet, dass Sie dort mit dem Euro bezahlen, zur Einreise reicht ein gültiger Personalausweis, die Sprache ist Französisch und es gelten die Gesetze der EU bzw. Frankreichs.

Es gibt fünf Übersee-Départements: Die Insel La Réunion liegt im Indischen Ozean, östlich von Madagaskar. Die tropische Vulkaninsel ragt bis zu 3000 Meter Höhe auf und zählt zu den aktivsten Erdbebenregionen der Welt.

Die Inseln Martinique und Guadeloupe sind zwei wunderschöne Inseln in der Karibik, die zu den Kleinen Antillen gehören.

Die Insel Mayotte liegt zwischen Madagaskar und Afrika und  Französisch-Guayana im Nordosten von Südamerika (am Atlantischen Ozean zwischen Brasilien und Suriname). Französisch-Guayana ist eher bekannt durch die berüchtigte Strafkolonie (bis 1951, Schauplatz des Romans "Papillon") und das Raketenabschussgelände in Kourou.