Madeira Sehenswürdigkeiten

Blumeninsel Madeira ist eine portugiesische Insel 951 km südwestlich von Lissabon im Atlantischen Ozean. Er ist Eiland des ewigen Frühlings, besitzt mildes Klima, seine Reize sind so eigenwillig, vielfältig und durch das Zusammenspiel von Landschaft und Klima immer wieder einzigartig. Dem Gast bietet Madeira ein Fülle verschiedenen Freizeitaktivitäten: Wandern auf Levada-Wege, kulturell interessierte in der Hauptstadt Funchal eine Vielfalt hervorragende Museen; abseits der quirligen Metropole locken zwischen Weinreben und Bananenplantagen Kirchen und Kapellen, in denen es wertvolle flämische Gemälde, manuelische Kunstwerke und prachtvolle Azujelos zu bewundern gibt. Es gibt viele Aussichtspunkte (Miradouros) auf der ganzen Insel verteilt und die sind auch geschildert.

Die Hauptinsel Madeira bildet mit Porto Santo, den drei Desertas und den Felsklippen der Selvagens, den aus dem Atlantik ragenden Überrest eines riesigen Vulkansystems, das in der Kreidezeit und dem Tetriär durch unterseeische Eruptionen geschaffen wurde und sich vor rund 20 Mio. Jahren aus dem Meer erhob. Ein deutliches Zeugnis für den Vulkanismus legt schier unerschöpfliche Fruchtbarkeit der Insel ab. Vulkanerde, Wasserreichtum und die häufigen Niederschläge haben die Insel in einen Garten Eden verwandelt.

João Gonçalves Zarco (1380 – 1467), Heinrich der Seefahrer (1394-1460) sowie Christoph Kolumbus (1451-1506) spielen große Rollen in Madeiras Geschichte.

 

 

 

 

 

 

 

In Funchal leben ca. 125 000 Einwohner, aber rund ums Jahr besucht Vielzahl von Touristen. Die Stadt ist bekannt von seinem unterschiedlichsten Museen u.A. Bischofspalais Museu de Arte Sacra, Zückerbaumuseum Museu Núcleo Museológico a Cidade do Acugar, Kunsthandwerkmuseum, Kunstmuseum Museu de Arte Contemporânea. Fort Palácio de Sao Lourenco am Uferstrasse bot einst soliden Schutz gegen Piraten.

Funchals Kathedrale – Sé – (Bauzeit 1493-1514) zeigt innendrin ein Meisterstück hispano-maurischen Handwerkskunst, die Mudéjar-Decke. Der Platz um die Kathedrale und die von hier zum Meer führende Fußgängerzone sind gezäumt von Cafés und Restaurants. Andere besuchenswerte Kirchen in Funchal sind Sao Joao Evangelista, Igreja Santo Clara, Igreja Sao Pedro (blau-weißen, streng geometrischen Azulejos sowie parchtvoll vergoldeter, üppiger Altar) und Igreja do Socorro. Im Barockstil gebautes Rathaus Camara Municipal wurde am Ende 18. Jh. als Privatpalais für einen reichen Kaufmann gebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Uferpromenade sind viele Anbieter, die Bootsfahrten ins Meer anbieten um Delphine und Wale zu beaobachten.

Wer Madeirawein mag, sollte den Besuch zu Weinkellerei San Francisco Wine Lodge nicht vergessen. Am alten Hafen- und Fischerviertel Zona Velha befindet sich das alte Zollhaus Alfándega Velha, in dem heute das Regionalparlament tagt.

Praca de Autonomia ist der Ausgangspunkt für viele Stadtbusse  sowie für Kabinenbahn Teleférico Funchal-Monte, aus dem eine wunderbare Aussicht über das gesamte Bucht zu genießen ist. In 550 m Höhe über Funchal gelegene Monte war im 19. Jh. Wohnort der Adeligen und Reichen Madeiras. Man kommt praktisch runter wieder nach Funchal (2 km) mit einem Korbschlitten.

Lebendiger Markt Mercado dos Lavradores ist immer ein Besucht wert. Für Wasserratten bietet beliebte Badeanlage Praia de Barreirinha Sonnenliegen und nasse Erholung im Pool oder im Meer.

Jardim Botanico da Madeira – ein Meer exotischer und einheimischer Pflanzen - und Naturkundliches Museum befinden sich ein wenig außerhalb der Hauptstadt. Blady´s Garden (Palheiro Garden)– eine subtropischer Parkanlage der Superlative müssen Sie gesehen haben.

In die westliche Richtung aus Funchal gelegene Aussichtspunkt Cabo Girao zeigt 580 m geraden Felsenwand in den Atlantik und gilt als die höchste Klippe Europas.

In Canico kommen Taucherfreunde voll auf ihre Kosten. In der Nähe von Flughafen gelegene Santa Cruz bietet der zweitgrößten Kathedrale – Sao Salvador – aus dem Jahr 1533, die wegen seines Innenausbaus sehenswert ist.

Die Zweitgrößte Stadt auf der Insel ist Machico, das in einer geschützten, tiefen Bucht liegt. Capela do Senhor dos Milagres zählt zu den ältesten Sakralbauten Madeiras. Forte de Sao Joao Baptista aus dem Jahr 1708 zusammen mit zwei anderen Festungen stellte ein sehr effektives Schutzsystem gegen Piraten dar. Zu Füßen der Forta de Nossa Senhora do Amparo erstreckt sich die beliebte Uferpromenade.

Weiter der Küste entlang gelangt man zu einem früheren Walfangort – Canical – und sein Museum (Museu da Baleia) widmet sich auch der Geschichte des Walfangs.

Im südöstlichsten Zipfel auf dem Halbinsel Ponta de Sao Lourenco mit ihren feinen schwarzen Lavakörnern gilt als Madeiras schönster Sandstrand. Es ist auch ein Naturschutzgebiet auf Madeira. Die hohen (150 m) und nach Norden hin steil abfallenden Klippen bieten aber mit ihren spektakulären Aussichten ein deutliches Kontrastprogramm zu den immergrünen Landschaften im Inneren der Insel.

Die Straße 102 führt durch die wildromantischen Inselinneren und auf dem Weg zur Nordküste kann man eine wunderschöne Aussicht im  miradourosPaso de Portela genießen.

Dorf Porto da Cruz schmiegt sich an der Südostflanke des Adlerfelsens und bietet in seinem Bucht Meeresschwimmbecken.

Eine Hochebene Madeiras, Santo da Sierra, ist wesentlich kleiner als die Paul da Sierra im Westen im Gegensatz zu ihr mit dichterer Vegetation gesegnet. Eukalyptus und Kiefern schwängern die stets kühle Luft auf 700 m Höhe mit aromatischem Duft. Golffreunde bietet die Lage einem einzigartigen Panorama.

 

 

 

Die Strasse 101 führt Sie vorbei zwei herrliche Aussichtspunkte. Oberhalb des Ortes Faial bietet ein atemberaubendes Panorama über imposanten Adlerfelsen Penha de Aquia vorbei auf die felsige Halbinsel Ponta de Sao Lourenco. In der Region wir Wein, Obst und Gemüse gebaut.

Santana ist bekannt für ihre traditionelle bäuerliche Architektur. Die bunt gestrichenen Casas de Colmo bieten ein großes Freilichtmuseum. Jüngste Attraktion Santanas ist der Themenpark Parque Temático da Madeira, in dem historisch kostümierte Puppen, nachgebaute Fischerboote und Santana-Häuser Geschichte und Kultur der Insel darstellen.

Etwa 5 km von Santana ins Landesinnere liegt ein Feriensiedlung Casas das Queimedas in 883 m Höhe am Nordhang der Pico Ruivo, den höchsten Gipfel Madeiras mit 1862 m. Der Talkessel Caldeirao Verde kann man durch mehrere Tunnels (teilweise sehr niedrig) erreichen. Der Levada-Weg eignet sich für geübte Wanderer mit steilen Stegen. Landschaft ist aber wunderschön mit kleinen Brücken über Schluchten und Wasserfällen. Besonders beeindruckend sind der 100 m hohe Wasserfall am Talkessel sowie die silberklaren Teiche.

In Sao Jorge liegt die schönste Barockkirche außerhalb der Hauptstadt: die vergoldeten Schnitzarbeiten und die illusionistischen Gemälde bilden eine ungewöhnlich reiche Ausstattung für eine Provinzkirche. Einen atemberaubenden Ausblick bietet "Miradouros" Ponta de Sao Jorge.

 

 

 

 

 

Ein abenteuerlicher Serpentinstraße führt über Ponta Delgada (ein Wallfahrtsort) und Boaventura nach Sao Vicente.

Grutas do Sao Vicente entstanden vor 400 000 Jahren durch einen Vulkanausbruch. Faszinierende unterirdische Lavawelt mit einem bizarren Labyrinth von Gängen sollte man nicht verpassen zu besichtigen.

Quer durch Madeiras majestätischen Gebirgswelt führt Sie die steile und sehr kurvige Strasse 104 von Sao Vicente durch Aussichtspunkt Boca da Encumeada in 1007 m Höhe nach  Ribeira Brava.  Bei einem klaren Wetter bietet ein grandioser Blick zugleich die Nord- und Südküste der Insel. Ribeira Brava liegt zwischen Bergrücken mit terrassierten Feldern an der Flussmündung und bietet eine schöne Uferpromenade.

Durch Tunnels und Wasserfälle der Küstenstraße entlang gelangt man zu einsamen Bauern- und Fischerdörfern: Ponta do Sol und Madalena do Mar. Ponta do Sol war früher  ein bedeutendes Zentrum des Zuckerrohranbaus. Nossa Senhora da Luz aus dem 15. Jh. zählt zu den ältesten Sakralbauten Madeiras. Calheta ist bedeutendste Ort der Westküste und bietet einen Freilichtmuseum, die Arbeitsgeräte aus aufgelassenen Zuckerrohrdestillerien zeigt. Eine Siedlung Jardim do Mar lehnt sich an 300 m hohen Felswand und bis zu Ende 1960er konnten die Bewohner den Ort nur auf Saumpfaden verlassen.

Kleine, schmale und steile Strasse führt von Calheta nach Rabacal, von aus sich herrliche Wanderungen und Spaziergänge Richtung Cascada do Risco unternehmen lassen. Levada do Risco sowie Levada 25 Fontes, die zu der faszinierenden Touren Madeiras zählt.

Gute Nerven und viel Zeit braucht der Reisende auf der kurvenreichen Straße durch Wald- und Bergland von Calheta nach Ponta do Pargo – den westlichsten Punkt Madeiras. Parque National da Madeira – Madeiras Nationalpark liegt an diese Ecke der Insel.

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Nordküste liegende Porto Moniz hat ein naturgeformte, durch die Erosion von Wind und Wasser entstandenes Naturschwimmbecken im Lavastein. Neben gelegene Festung Sao Joao bietet einem Aquarium, wo die Unterwasserwelt zu bewundern ist. Die Nordküste entlang führt die spektakulärste Straße Madeiras. 

Der kleine in ca. 200 m Höhe über dem Meer gelegene Ort Ribeira da Janela ist wegen seiner drei vorgelagerten Felsklippen ein beliebtes Ausflugsziel: Die Erosion hat eine von ihnen in eine Art Fenster (janela) zum Meer verwandelt, dem der Fluss (mit 12 km der längste Wasserlauf Madeiras) und das Dorf ihre Namen verdanken. Durch Tunnels und hoch über dem Meer entlang der Nordküste fährt man Seixal vorbei, wo die besten Weine Madeiras wachsen. Etwa 2km hinter dem Dorf kommt man zu einem Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick auf die Ribeira do Inferno-Fluß, die hier in den Atlantik mündet und einen tiefen Schlucht bildet.