Lissabon Sehenswürdigkeiten

Lissabon ist die Hauptstadt und die größte Stadt Portugals und liegt an einer Bucht der Flussmündung des Tejo im äußersten Südwesten Europas an der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel. Lissabon hat 560 000 Einwohner.

Lissabon, eine Gründung der Phönizier, erhielt zu Zeiten Julius Caesars unter dem Namen Colonia Felicitas Iulia römisches Stadtrecht. 711 fiel der Ort wie der größte Teil der Iberischen Halbinsel an die Mauren; im Kontext des Zweiten Kreuzzugs wurde Lissabon 1147 portugiesisch. Die Stadt wurde im Jahr 1256 unter König Afonso III. zur Hauptstadt des Königreichs Portugal. Um 1500 erlebte Lissabon einen brillanten Aufstieg zu einer der glanzvollsten Handels- und Hafenstädte der damaligen Zeit. Ein gewaltiges Erdbeben und anschließenden Tsunami im Jahr 1755 wurde Lissabon zu zwei Dritteln zerstört. Nach heutigen Schätzungen hatte es die Stärke 8,7 bis 9,0 auf der Richter-Skala.

Lissabon ist auf sieben Hügeln gebaut und jedes Viertel hat sein eigener Charme. Lissabon ernährt romantikhungrige, verführt abwechslungssuchende und passt auch zu Kinderfamilien. Das heutige Stadtbild von Lissabon geht vornehmlich auf Baumaßnahmen ab dem 18. Jahrhundert zurück. Das Zentrum von Lissabon ist die Baixa.

Die Altstadt besticht durch ihre Fliesenfassaden und mittelalterlichen, engen Gassen.

 

 

 

 

 

 


Rua Augusta, die ehemalige Hauptverkehrsader der Baixa ist jetzt Fußgängerzone nach wie vor die mondänste Straße der Unterstadt.

Praca do Comércio ist eine barocke Triumpbogen, die Baixa und Rua Augusta zum Tejoufer verbinden.

Auf dem Platz steht ein Reitertatue von König Johann I der Größen (1775).

Elevador de Santa Justa-Aufzug ist ein Wahrzeichen der Baixa, ein gotisch anmutender senkrechte Eisenkonstruktion, die im Jahr 1902 eingeweiht wurde um den langen Fußmarsch in die 32m höher gelegene Oberstadt zu ersparen

 


Bairro Alton alue vaihtaa kasvojaan vuorokauden ajasta riippuen. Päivällä kaupungionosa toimii asuinlähiönä – 1500-luvulla aateliset rakensivat talonsa. Illalla – osin vasta keskiyön jälkeen – monet ravintolat, pubit, baarit ja klubit heräävät eloon ja osaksi myös kadut muuttuvat  juhlatiloiksi. ”Tascas” – yksinkertaiset paikalliset lokaalit -  tarjovat alkuperäistä portugalilaista yökulttuuria.

 

Die gotische Kirche Igreja de Carmo, die keine mehr ist, weil das Dach fehlt, die im Erdbeben von 1755 stürzte und bis heute wie ein Andenken an die Naturkatastrophe erinnert.

 

 

 

 

Die strenge Fassade der Jesuitenkirche Sao Roque lässt nicht ahnen, welche Schätze die Kirche aus dem 16. Jh. innen birgt (barocke Capela de Sao Joao Baptista und die anderen Kapellen, sowie Innendekoration aus Lapislazuli, Achat, Amethyst, Jade und anderen edlen Materialien).

Größer als andere Aussichtspunkte ist Sao Pedro de Alcântara direkt an der Bergstation der Standseilbahn Elevador da Glória.

Kuriosum aus dem 16. Jh. Ist die Casa dos Bicos – Haus der Spitzen, deren Fassade vollständig mit steinernen Minipyramiden bespickt ist. 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hauptkirche der Stadt Lissabon und die Kathedrale des Patriarchats von Lissabon ist die Catedral Sé Patriarcal. Die Bauarbeiten an der älteste Kirche der Stadt begannen im Jahr 1147, nach dem Erdbebenschäden 1344 wurde im Jahr 1380 die westliche Fassade im Stil der Romanik errichtet.

Am Hang zwischen Tejo und Burg liegt die Alfama, deren Labyrinth von krummen Gassen und Treppen das maurische Erbe verrät.

Das Kastell de São Jorge, eine Festungsanlage mit integrierter Burgruine, wurde jahrhundertelang als Königsburg genutzt.

Zwei tolle Aussichtspunkte befinden sich in Alfama: Miradouro Santa Luzia und Graca. Von da aus hat man einen tollen Panorama auf den Castelo.

Panteao Nacional ist eine typische portugiesische Barokgebäude. Da befinden einige große Persönlichkeiten ihren letzten Ruheplatz – u.A. Vasco da Gama.

 

Vom Zentrum nach Norden zeigt viele Parks (z.B. Parque Eduardo VII und Gewächshaus Estufa Fria), schöne Plätze (z.B. Rossio-Platz Praca Dom Pedro IV und  Praca dos Restauradores), Prachtboulevard Avenida da Liberdade sowie der Botanischer Garten.

Eine Wasserleitung Aquädukt Áquas Livres entstand 1729-1748 mit einer Länge von 18,6 km um die Wasserversorgung der Stadt zu sichern. In Auge sticht ein 941 m langer Abschnitt mit 35 Bögen, der höchste misst stolze 66 m. Sie überstand die große Erdbeben und ist bis heute im Gebrauch. Für schwindelfreie Besucher ist der Zugang aus Calcada da Quintinha frei. Im Lissaboner Zoo Jardim Zoologico leben 380 verschiedene Spezies und 2000 Tiere. Der Stiekampfarena Praca de Touros ist der berühmsteste in Portugal.

 

Westlich des Zentrums befinden sich das Tejo-Ufer und Markthalle. Im aus Mittelalter stammenden (1598-1615)  Benediktinerkloster Palast Sao Bento tagt heute das Parlament. Gebieterisch erhebt sich seine neoklassizistische Fassade über einer breiten Freitreppe. In der Umgebung gibt es etliche Trödel- und Antiquitätenläden.

 

 

 

Basilica da Estrela und Prazeres-Friedhof befinden sich in diesem Viertel.

Nationalmuseum für Alte Kunst (Museu Nacional de Arte Antiga) verfügt viele bedeutende Werke von alten Meistern aus Portugal. Botanische Garten Jardim Botanico  ist eine der schönsten in der Iberischen Halbinsel und da befindet sich auch das naturhistorisches Museum Museu da História Natural.

Stadtviertel Belém vereint Superlative an Schönheit und  Symbolik. Der Torre de Belém ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons. Der Wachturm wurde während der napoleonischen Invasion zerstört und 1846 rekonstruiert.

Neben dem nahegelegenen Mosteiro dos Jerónimos (Bauanfang 1502) gehört er zu den wenigen herausragenden Bauwerken des „manuelinischen Stils“ - einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält - die das Erdbeben von Lissabon überstanden haben. Beide wurde im Jahr 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.  

In den Tropischen Garten Jardim do Ultramar breiten sich eine unglaubliche botanische Vielfalt aus, u.A. diverse Palmenarten und Drachenbäume.

 

 

 

 

 

 

Padrao dos Descobrimentos – Denkmal der Entdeckungen ließ Diktator Salazar zu den Ehren von 500. Todestag der Heinrich der Seefahrer (Infant Henrique 1394-1460) errichten.

Vor dem 52 m hohen Koloss ist eine riesige Windrose als Mosaik in den Boden eingelegt. In der Mitte zeigt eine Weltkarte mit Jahreszahlen, an welchen Ecken und Enden der Welt die verwegenen Seefahrer im 15. Und 16. Jh. Überall an Land gingen.

Kutschenmuseum zeigt die prunkvollen Karossen, in denen das portugiesische Königshaus sowie die Spitzen von Adel und Kirche einst durch die Stadt und Land reisten.

Ajuda-Palast wurde nach dem Erdbeben (1755) in neoklassizistischen Stil für die Königsfamilie gebaut. Wegen französischer Invasion flüchteten sie 1807 nach Brasilien und  der Bau bleib unvollendet obwohl die Innenausstattung sehr reich ist: Statuen, kunstvolle Uhren, Teppiche, mächtige Kronleuchter, Gemälde und Marmor.

Im fernen Nordosten der Stadt liegt der Park der Nationen Parque das Nacoes – frühere ´Expo ´98´- Weltausstellungsgelände. Im jetzigen Park mit der Thema ´Ozeane – ein Erbe für die Zukunft´ sind diverse Expo-Attraktionen geblieben, wie etwa Europas größtes Aquarium, ein Freizeithafen sowie zahlreiche Restaurants, Promenadecafés und Bars. Das Ozeanarium mit rund 15.000 Meerestieren und Pflanzen von über 350 Spezien ist das Kronjuwel der Expo. Pavillon des Wissens können Kleine und Große heute Spaß an Experimenten mit den Naturkräften, mit optischen Illusionen und akustischen Effekten haben. Torre Vasco da Gama mit 145 m ist der höchste Turm des Landes. Ein Drahtseilbahn Teleférico bringt die Besuchen von einem Ende des Parks zum anderen die Tejo-Ufer entlang.

Zu den sehenswerten Bauwerken Lissabons gehört das Kloster São Vicente de Fora. Es wurde 1147 als Augustinerkloster von Alfons I. außerhalb der Stadtmauern gegründet und dem heiligen Vinzenz von Saragossa gewidmet. 

Die Ponte Vasco da Gama - Vasco-da-Gama-Brücke - ist ein Brückenzug, der den Fluss Tejo überspannt und Lissabon per Autobahn mit den südöstlich und südlich gelegenen Städten Montijo, Alcochete und Setúbal verbindet. Sie ist mit 17,185 km die längste in Europa. Die maximale Spannweite beträgt 420 Meter, die Pylone sind 155 Meter hoch.