Gardasee Sehenswürdigkeiten

Der Gardasee-Urlaub ist ein absoluter Klassiker. Der größte See Italiens hinter Südtirol und den Alpen bietet all das, was einen perfekten Urlaub ausmacht: viel Sonne, kristallklares Wasser, malerische Altstädte, liebliche Landschaften, mediterranes Flair und eine gute Küche. Hier werden die wichtigsten Städte an Gardasee kurz vorgestellt.

Desenzano del Garda

Die Stadt im örtlichen Ufer  ist mit 28.031 Einwohnern die größte Stadt am Gardasee. Durch die Reste eines großen Landhauses (Villa Romana) wird die Bedeutung Desenzanos zur Römerzeit dokumentiert.

Peschiera del Garda

Peschiera liegt am Südostufer des Gardasees am Fluss Mincio. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem der historische Ortskern mit der Festungsmauer, Ausgrabungen aus der römischen Zeit sowie die San Martino-Kirche. Die Hafen ist eine der größten im Gardasee und bietet gute Reisemöglichkieten zu anderen Städten am See.

Sirmione

Der kleine Ort Sirmione liegt auf einer Halbinsel am Südufer des Gardasees, der bereits zur Römerzeit als Urlaubsort diente. Die kleine Altstadt mit ihren historischen Bauten und verwinkelten Gassen ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden.

Neben der Scaliger Burg und der malerischen Altstadt ist

die römische Ausgrabungsstätte einer alten Villa - die Grotten des Catull - eine besondere Sehenswürdigkeit.

Bardolino

In dem ehemaligen kleinen Fischerort im Südosten des Gardasees dreht sich alles um den roten Rebensaft. Überall in der beschaulichen Altstadt und an der malerischen Seepromenade kann man den leichten Rotwein in einer einzigartigen Atmosphäre genießen. Auf der malerischen Strada del vino von Bardolino nach Garda fährt man mitten durch das hügelige Weinanbaugebiet und passiert 40 Weinkellereien, die zu Verkostungen und Führungen einladen.

Garda

Garda, das dem See im 12. Jh. seinen Namen gab, ist heute ein viel besuchter Ferienort. Er liegt von Hügeln umgeben inmitten einer üppig grünen Bucht. Die stilvollen venezianischen Paläste, eine herrliche Uferpromenade und ein verwinkelter Altstadtkern ergeben ein äußerst stimmungsvolles Gesamtbild und es überrascht nicht, dass der Ort bereits seit der Römerzeit als die Perle des Sees gilt.

Malcesine

Malerisch liegt Malcesine vor der Kulisse des Berges Monte Baldo am östlichen Nordufer des Gardasees. Mit seinen knapp 4.000 Einwohnern ist Malcesine der größte Ort in dieser Gegend.

Neben dem Ortskern um die mittelalterische Altstadt mit der Burg Castello Scaligero gehören auch die Ortsteile Cassone und Navene zu Malcesine. Kleine Gassen und Plätze, Bogengänge und Pflasterwege betonen seinen Reiz. Der alte Ort ist um den Burgfelsen gesiedelt. Ein erster Burgbau fand hier um 568 unter den Langobarden statt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Palazzo dei Capitani, der schon gegen Ende des 13. Jh. von den Scaligern für ihren Statthalter erbaut wurde. Der Palast wurde dann im 15. Jh. im Stil der venezianischen Gotik erneuert.

Seilbahn zum Monte Baldo überwindet in nur zehn Minuten den beträchtlichen Höhenunterschied von 1.650 Metern und hat nicht nur mit ihrer futuristischen Seilbahnstation eine Attraktion zu bieten. Ihre Kabinen drehen sich um die eigene Achse und gewähren damit dem Gast einen Rundumblick, den er sicher so schnell nicht vergessen wird.

Ferrari di Monte Baldo

Basilika Madonna della Corona Wallfahrtskirche in Spiazzi ist der bekannte Wallfahrtsort, die sich  in Schwindel erregender Höhe (900 m.ü.M.)  an eine senkrecht abfallende Felswand schmiegt und ist allein aufgrund dieser spektakulären Lage eine Besichtigung wert. Das Heiligtum liegt auf der östlichen Seite des Monte Baldo, eine Bergkette, die gleichzeitig auch berühmt für seine seltene Pflanzenwelt ist.

 

 

 

 

 

 

 

Riva del Garda

Riva del Garda ist ein 15.000-Einwohner Städtchen an der Nordspitze des Gardasees und sehr beliebtes Reiseziel für viele Urlauber, die den Gardasee lieben. Wahrzeichen der kleinen Stadt ist der 34 Meter hohe Torre Apponale, ein charakteristischer Uhrenturm aus dem 13. Jh.

Zu den Sehenswürdigkeiten Rivas gehört neben der malerischen Altstadt auch die über eine Brücke erreichbare Wasserburg aus dem 12. Jh., in der heute das Stadtmuseum untergebracht ist.

Wunderschöne Landschaft sowie langer Badestrand hat Riva bei Besuchern aus ganz Europa beliebt gemacht. Besonders beliebt ist Riva und der gesamte Nordteil des Gardasees bei Seglern und Surfern. Die konstanten Winde am Gardasee machen Riva del Garda zu einem Surf-Mekka in Europa. Die nahegelegenen Berge sind ein Anziehungspunkt für Mountainbiker und Kletterer. Auch Wander- und Trekkingfreunde finden hier viele Touren sämtlicher Schwierigkeiten. Der Wasserfall von Varone bietet ein einmaliges Naturschauspiel. Das Wasser stürzt durch einen Felsspalt rund 100 Meter in die Tiefe. Wasserbusse verkehren aus Riva z.B. nach Limone und Malcasine.

Limone sul Garda

Limone sul Garda am Westufer des Gardasees hat ca. 1200 Einwohner. In Limone befinden sich die beiden Häfen Porto Vecchio und Porto Nuovo und viele Wasserbusse machen hier halt. Kommun ist bekannt für seine Zitronenbäume. Die Kirche San Benedetto wurde 1691 auf den Resten einer antiken römischen Basilika erbaut. Das Kircheninnere zieren Gemälde aus dem 15. Jh. und ein Kruzifix aus Buchsbaumholz aus dem 18. Jh.

Campione

Hoch über dem See, auf einem von Gletschern der Eiszeit geformten Hochplateau, liegt die Gemeinde Tremosine mit ihren 18 kleinen idyllischen Bergdörfern. Der Hauptort Pieve befindet sich auf dem höchsten Punkt eines Steilhanges direkt über dem See und gehört zu den schönsten Orten Italiens.

Nur der Ortsteil Campione befindet sich direkt am See. Das Gebiet liegt mitten im Naturpark Parco Alto Garda Bresciano und bietet zahlreiche Möglichkeiten für aktive Urlauber.

Zu den schönsten Wanderungen gehört der Sentiero del Porto, der Pieve mit dem See verbindet.

Isola der Garda

Mit ihrer atemberaubenden Schönheit und ruhigen Lage verdankt die größte Insel des Gardasees ihre seit Jahrtausenden anziehende Wirkung.  Die Insel liegt auf der Westseite des Sees zwischen Salò und San Felice del Benaco. Der berühmte Mönch Franz von Assisi gründete hier 1221 seine erste klösterliche Gemeinschaft und der Adel verwandelte die Insel in ein Juwel der Gartenkunst. Heute ist die Isola del Garda im Privatbesitz der adligen Familie Cavazza, die hier auch ihren Wohnsitz hat. Man muss sich vorher anmelden, um die historische Villa und die bezaubernden Gärten mit ihren zahlreichen mediterranen und exotischen Pflanzen besuchen zu können.

 

Verona Sehenswürdigkeiten

Die Provinz Verona ist berühmt für ihre Handwerkskünste, gutes Essen und Gastfreundschaft.  Stadt Verona liegt am Ufer der Etsch. Das berühmteste Liebespaar der Geschichte stammt aus Verona und zieht mit dem “Balkon der Julia” der eigens in Verona errichtet wurde, jährlich tausende von Besuchern an. Verona – eine Kulturstadt mit jährlich stattfinden Freiluft-Opernfestspielen und vielen liebevoll gepflegten, historischen Gebäuden, Denkmälern und Spuren vergangener Kulturen und Epochen. Schon ca. 90 vor Christus wurde die Stadt zur römischen Kolonie.

Die Stadt von Romeo und Julia verdankt ihren Ruhm vor allem ihrem antiken römischen Amphitheater, der wahrscheinlich unter Kaiser Tiberius um 30 n. Chr. erbaut wurde,  und den dort jeden Sommer stattfindenden Opernfestspielen. Das Bauwerk ist 138 m lang, 109 m breit und ist das nach dem Erhaltungszustand zweitgrößte Amphitheater neben dem Kolosseum in Rom. Die Arena befindet sich in Piazza Brà, der einstigen römischen Wiese, dem "Pratum", wo das Herz von Verona schlägt. Die Piazza Brà mit den großen Marmorplatten lädt mit ihrem bunten Leben und den Straßencafés  zum Verweilen ein und ist gleichzeitig ein idealer Ausgangspunkt für den Stadtrundgang.

Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken in der seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen, Kirchen und Palästen, z. B. Renaissancegarten Giardino Giusti, von dem man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt hat. Verona ist seit 1960 die Partnerstadt von München.

 

 

 

 

Über Via Roma gelangt man zur Festung Castelvecchio am Etsch. Die in den Jahren 1354 - 1357 unter der Herrschaft der Familie Scala erbaute Festung und diente als Herrschaftssitz und Verteidigungsanlage und beherbergt heute das Museum mit Werken der Veroneser Malerei und Skulptur seit dem Mittelalter.

Ein weiteres architektonisches Meisterwerk ist die mit Zinnen bekrönte Festungsbrücke, welche einst erbaut wurde, um den Scaligern die Flucht zum anderen Ufer der Etsch zu ermöglichen. Zu damaliger Zeit war die Ponte Scaligero die größte Segmentbogenbrücke der Welt mit 47,80 m.

 

 

 

 

Neben dem Castelvecchio auf dem gleichnamigen Corso kommt man zum Arco dei Gavi. Der römische Triumphbogen stammt aus dem 1. Jh. n. Chr. 1805 rissen die Franzosen das Monument ab. Die Trümmer wurden erst 1932 wiederentdeckt und nach einer Aufrisszeichnung neu zusammengefügt.

Nur wenige Schritte weiter befindet sich die Kirche San Lorenzo mit ihrer interessanten Architektur und den beiden Türmen an der Front, die auf dem Grund einer ehemals römischen Kirche im 12. Jh. erbaut wurde.

 

Rechter Hand befindet sich eine der ältesten Kirchen Veronas, die Kirche der Heiligen Märtyrer: Chiesa dei SS. Apostoli e Sacello di Santi Tosca e Teuteria. Außen sind noch die römischen Mauern erkennbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Porta dei Borsari, sie öffnete sich einst für die Römerstraße Via Postumia, wurde 265 n. Chr. unter Kaiser Gallienus erbaut und ist nach dem Amphitheater das am besten erhaltene römische Monument.

Der Rundgang führt weiter zur Piazza delle Erbe.  Hier befand sich das Zentrum des antiken Verona mit dem Forum, auf dem sich das städtische Leben abspielte. Diese Funktion hat die bis heute bewahrt.

Historische Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten (Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello – 84m Höhe - aus dem 14. Jh., Casa dei Mazzanti mit ihren Fresken) umgeben den Platz. Davor ragt eine Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen empor.

Im Zentrum thront über einem antiken Brunnenbecken die schon bald nach der Errichtung im 14. Jh.  zum Symbol der Stadt gekürte "Madonna Verona".  Weiter zu auf der Piazza dei Signori in deren Mitte die Statue Dantes thront umrahmt von alten Gebäuden von 13.-18. Jh. (Loggia del Consiglio, Palazzo del Comune, Palazzo del Podestà, Arco della Tortura und Casa della Pièta, Palazzo Tribunali und Palazzo dei Giudici).

Von der Piazza delle Erbe sind es nur wenige Schritte zum Haus der Julia (Casa di Giulietta) mit dem Hof, in dem sich der berühmte Balkon sowie eine Bronzestatue von Julia befinden.

Neben der kleinen Kirche S. Maria Antica aus dem 8. Jh. erstreckt sich ein beeindruckender Friedhof der Familie Scaligeri, die gotischen Arche Scaligere der Dynastie aus dem 14. Jh.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unweit der Kirche stoßen sie auf Via Sottoriva, eine der charakteristischsten Straßen der Stadt, an deren Ende man die Apsis der Kirche der Heiligen Anastasia bewundern kann, ein herrliches Bauwerk aus der italienischen Gotik. Die Kirche ist die größte gotische Kirche Veronas. Sie wurde von den Dominikanern um 1290 begonnen und 1481 fertiggestellt. Ihre Fassade blieb unvollendet. In der Römerzeit endete in dieser Stelle die Via Postumia.

Nun sind wir am Etschufer angelangt und sehen vor sich das Teatro Romano (Römische Theater) und

 

 

 

 

den Ponte Pietra, die römische Brücke, die die beiden Ufer verbindet (beide aus dem 1. Jh. v. Chr.).

 

Gleich in der Nähe steht der im 8.-9. Jh. n. Chr. erbaute Dom Santa Maria Matricolare, der als romanisches Bauwerk nach dem Erdbeben vom Jahr 1117 wiedererbaut wurde und zu sehen ist. Bekannt ist vor allem das Portal von Nicolò mit seinen zeitgenössischen romanischen Steinmetzarbeiten; im Innenraum sind es die Fresken von 1500, das Altargemälde von Tizian l’Assunta (Marias Himmelfahrt) und die 1122 bis 1135 erbaute romanischer Taufkapelle.

Der Rundgang endet mit einem Besuch der wunderschönen  Basilika San Zeno Maggiore ist ein romanischer Bau aus dem 11. und 12. Jh. Besonders ansprechend ist die große Fensterrose im Eingangsbereich.

Nur vom Inneren zugänglich und vor Wettereinflüssen geschützt, sind die beiden romanischen Bronzetüren von San Zeno. Sie gehören zu den besonderen Schätzen der Kirche mit den 24 Bildtafeln, die Geschichten erzählen. Im Inneren der Basilika können Sie außer der Krypta ein Meisterwerk aus der Renaissance bewundern.

 

 

 

 

Das Muse Lapidario Maffeiano ist eines der ältesten archäologischen Museen in Europa und es zeigt etruskischen, griechische und römische Fundstücke. Da Museo Archeologico im Teatro Romano beherbergt eine sehenswerte Sammlung an etruskischen und unteritalischen Bronzen sowie Funden aus römischer Zeit. Wechselnde Fotoausstellungen finden in den Scavi Scaligeri – einer unterirdischen Ausgrabungsstätte – statt. Im Palazzo Forti sind regelmäßig wechselnde Ausstellungen zu moderner Kunst zu sehen.