Elsass

Mit seinen malerischen Dörfern und Städten sowie dem Weinbau ist das Elsass eine anziehende Urlaubsregion im Osten Frankreichs. Hauptstadt der Region ist Straßburg. Straßburg ist Sitz des Europarates und des Europaparlamentes, auch reich an städtebaulicher Architektur, Geschichte und Kultur. Landschaftlich wird das Elsass zumeist als die Gegend zwischen Vogesen und Rhein beschrieben. Ob als Kurzurlaub, Familienurlaub, Gourmet-Reise, Wanderurlaub oder Städtereise, die beliebte Ferienregion Elsass überzeugt mit einer Vielzahl von Angeboten.

Durch seine Lage an der Grenze des Deutschen Reiches zu Frankreich wechselte das Elsass seit dem 17. Jh. mehrfach seine politische Zugehörigkeit zwischen Frankreich und deutschen Staatsverbänden: Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehört Elsass zu Frankreich.

Straßburg/Strasbourg im Elsass ist eine der schönsten Städte der Welt. Wie viele andere Großstädte Europas besitzt Straßburg ein weltweit anerkanntes historisches Kulturerbe:

Die Grande Ile ist als UNESCO-Weltkulturerbe ausgewiesen. Für entdeckungsfreudige Gäste gibt es die Möglichkeit, die Straßburger Viertel zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Jedes dieser Viertel hat seinen eigenen Charakter und ist eng mit der Geschichte der Bewohner verbunden. Umgeben von Nebenflüssen der Ill liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler, die Straßburgs Ruhm begründen, nahe beieinander.

 

 

 

Das beeindruckende Münster zu Strasbourg, das im Jahr 2015 sein 1000-jähriges Jubiläum feiert, ist in der ganzen Welt bekannt und stellt das Wahrzeichen der Stadt dar. Insbesondere der ca. 140 m hohen Turm, die Hauptfassade mit den Portalstatuen sowie die Fensterrose mit 15 m Durchmesser sind überaus imposant und sehenswert.

 

 

 

Ausstattungsstücken der Kathedrale zählen die Astronomische Uhr, der "Engelspfeiler", die Kanzel, das Taufbecken und die Schwalbennestorgel sowie die Glasfenster und die Wandteppiche mit dem Marienleben gelten als hervorragende Beispiele abendländischer Kunst. Die Altstadt rund um die Kathedrale stellt das Zentrum und das wichtigste Einkaufsviertel der elsässischen Metropole dar.

Der Rohan-Palast ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt Straßburg. Er stellt nicht nur nach verbreiteter kunsthistorischer Ansicht den Höhepunkt örtlicher Barockarchitektur dar, sondern beherbergt auch seit Ende des 19. Jh. drei der wichtigsten Museen der Stadt: das Archäologische Museum, das Kunstgewerbemuseum  und das Museum für schöne Künste.

Das Fachwerkhaus Maison Kammerzell ist ein altes Kaufmannshaus und eines der schönsten Fachwerkhäuser der deutschen Spätgotik, die  im 15. und 16. Jh. erbaut worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Totenmonument wurde gebaut zum Andenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Andere sehenswerte Denkmäler sind Goethe-Denkmal, General Kellermann-Denkmal, Johannes Gutenberg-Denkmal und General Kléber-Denkmal.

Barrage Vauban wurde als Teil einer Verteidigungsstrategie gegen Ende des 17. Jh. gebaut. Mittels Schleusentore konnte das Wasser angestaut und um den südlichen Verteidigungsring von Straßburg geleitet werden.

Genießen Sie von hier aus eine zauberhafte Aussicht auf die vier Türme der Gedeckten Brücken, die als Reste der Stadtmauer aus dem 14. Jh. hier über die Kanäle der Ill ragt. Die vier ehemals verkleideten Holzbrücken wurden im 19. Jh. aus Stein wieder neu erbaut. Auch das Altstadt-Viertel La Petite France sowie die lutherische Saint-Thomas Kirche (im 9. Jh.) und die Straßburger Kathedrale sind aus dem Vauban zu bewundern.  

La Petite France ist praktisch eine einzige Fußgängerzone und man kann die engen Gassen, die Fachwerkhäuschen und die vielen kleinen Geschäfte bequem mit einem schönen Spaziergang erkunden.

Das markanteste Gebäude liegt direkt an dem Kanal der Ill und stellt das Gerberhaus dar (Maison des Tanneurs, 1572). Schräg gegenüber findet man die einstige Taverne der Gerber (Lohkäs)  aus dem Jahr 1651. Die Drehbrücke über der Ill wurde im Jahr 1880 gebaut und stellt ein interessantes technisches Relikt aus vergangenen Zeiten dar. Parc de la Citadelle im Stadtteil Esplanade war einst Teil des berüchtigten Befestigungsrings.

 

 

 

 

 

 

Unweit der Rabenbrücke, wo im Mittelalter Verbrecher hingerichtet wurden, findet man den Rabenhof mit seinen hübschen Fachwerkgebäuden. Das imposante ehemalige Kaufhaus an der Rabenbrücke ist mittlerweile ein gutes Restaurant und war im Mittelalter ein Lagerhaus (Ancienne Douane) für die steuerpflichtigen Produkte. Das Haus wurde 1358 erbaut und war bis ins 18. Jahrhundert das Handelszentrum von Straßburg.

Das Europäische Parlament in seinem imposanten Gebäude am Ufer der Ill verfügt über mehr als 1.000 Büros und einen großen Plenarsaal für ca. 750 Parlamentarier. Der Gerichtshof für Menschenrechte ist an seinen zwei Zylindern leicht zu erkennen. Die in 1949 gegründete Staatenorganisation, der Europarat, hat ihren Sitz in dem mächtigen Gebäude am nordöstlichen Stadtrand von Straßburg.

 

Der Parc de l'Orangerie liegt ganz in der Nähe der EU-Institutionen. Die Attraktion des Parks ist ein kleiner Zoo mit Affen, Federvieh, usw. Der Botanische Garten befindet sich im ehemaligen Viertel der Universität zwischen dem Universitätspalast und dem astronomischen Observatorium. Der Eintritt ist frei.

Das Planetarium Straßburg befindet sich auf dem Gelände einer Sternwarte und ist damit einzigartig in ganz Frankreich.

Der Obelisk Leclerc auf dem Place Broglie erinnert an General Leclerc, der Straßburg im November 1944 befreite.

Sehenswert auf der Judenstraße (Rue des Juifs) ist beispielsweise das Portal der einstigen Taverne der Maurerzunft (Haus-Nr. 9) von 1506 bis 1789 mit einem schönen Rundbogen auf zwei Säulen. In der Haus-Nr. 11 die Hausfassade inkl. Erker wurde im Louis-XIV-Stil gestaltet, die Außenwand ist ansehnlich dekoriert mit vielen kleinen Blümchen. Die Haus-Nr. 72 besitzt einen bemerkenswerten Außenwandschmuck sowie kunstvolle schmiedeeisernen Elemente.

Die Brauerei-Besucher der Brauerei-Brasserie Kronenbourg werden durch die historischen Kellergewölbe geführt, wo alte Bierfässer aus Eichenholz bestaunt werden können. Das Probieren der Biersorten stellt das Highlight der Besichtigung der Brauerei dar. Die Führungen werden auch in Deutsch gehalten und der Eintritt ist frei.

In Cave Historique des Hospices, Straßburger Weinkeller (1395) kann man ohne Eintrittsgebühr alte hölzerne Weinfässer besichtigen, nach Anmeldung auch eine Degustation teilnehmen.

 

 

 

 

 

 

Es werden zahlreiche interessante und schöne Bootsfahrten auf der Ill in Straßburg angeboten.

Seit dem Jahr 1388 ist  die Stadt Kehl (Deutschland) durch eine Brücke mit Straßburg (Frankreich) verbunden Die Europabrücke ist 1960 fertiggestellt worden.

 

 

 

 

 

Das Vogesengebirge mit seiner ausgeprägten Mittelgebirgslandschaft lädt das ganze Jahr zum Wandern ein. Höchste Erhebung ist der Grand Ballon (1424 m). Die Vogesen sind das größte, zusammenhängende Waldgebiet Frankreichs. Die Wälder der Vogesen könnten ihre Ursprünglichkeit bewahren und viele alte Bäume erhalten geblieben sind. Die Route des Crêtes, eine spektakuläre Kammstraße, verläuft längs des Hauptkamms der Südvogesen. Die schwindelerregende Route folgt dabei im Groben der Verwaltungsgrenze zwischen dem Elsass und Lothringen. Die Route führt vorbei an mehreren Schauplätzen des Ersten Weltkrieges und streift den höchsten Berg der Vogesen.

Die Feste Kaiser Wilhelm II (Fort de Mutzig) ist eine zwischen 1893 und dem Ersten Weltkrieg erbaute Befestigung, etwa 20 km westlich von Straßburg. Mit einem Umfang von sechs Kilometern war die 254 ha große Festung bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Deutschen Reich die flächengrößte geschlossene Festungsanlage. Im Herbst werden die Vogesenkühe in tiefere Lagen getrieben, so auch in Vallée de Munster, dem wohl bekanntesten Tal der Südvogesen, in dem der würzige Münster-Käse hergestellt wird und

Klosterruine Benediktinerabtei zu besichtigen ist.

Viele Burgen, am besten erhalten ist die restaurierte Haut-Koenigsbourg, sind beliebte Ziele für Wanderungen und Ausflüge. Das Burg ist eine zu Beginn des 20. Jh. rekonstruierte (als einzige der zahlreichen Burgruinen am Oberrhein, das wiederhergestellt wurde) Burg bei Orschwiller,  gut 10 km westlich von Sélestat (Schlettstadt). Die Burg wurde in der ersten Hälfte des 12. h. als staufische Reichsburg erbaut und 1147 als Castrum Estufin erstmals urkundlich erwähnt. Im Innern kann man die Kapelle, den Rittersaal, ein Jagdzimmer und Wohnräume mit Möbeln ansehen.

Auf dem Weg zur Königsburg liegt die Voilerie des Aigles (Adlerwarte) in der Burg Kintzheim. Da die gut erhaltene Kernburg weist den Grundriss eines etwas verschobenen, 35 mal 20 m großen Rechtecks auf und stammt aus dem Jahr 1250. Ein Vergnügen für Kinder ist der Besuch des Affenwaldes (Montagne des Singes). Über 300 Berberaffen leben in einem umzäunten Wald, durch den ein Spazierweg führt.

Colmar ist die Hauptstadt des Oberelsass. Die romantische elsässische Stadt liegt am Zusammenfluss von Ill, Thur, Lauch und eines Armes der Fecht. Durchzogen wird Colmar von vielen kleinen Kanälen, deswegen wird ein Stadtteil vom Colmar auch Klein-Venedig (petit venise) genannt.

Sankt Martins Stiftskirche, Dominikanerkirche, Le Koifhus (Altes Kaufhaus), Maison Pfister (Haus Pfister) und Maison des Tétes (Kopfhaus) kann man in Colmar besichtigen.

 

 

 

 

 

 

Das Unterlinden-Museum ist ein Kunstmuseum in Colmar. Es verfügt über eine große Sammlung von Objekten vom Neolithikum bis hin zur Gegenwart, besonders auch von oberrheinischer Sakralkunst vom Mittelalter bis zur Renaissance.

Eguisheim ist eine der ältesten und sehenswertesten Kleinstädte im Oberelsass und liegt nur wenige Kilometer von Colmar entfernt, mitten in Weinbergen. Schon vor langer Zeit haben hier Menschen gelebt, wie prähistorische Funde wie der Homo Egisheimiensis zeigen. Ein Rundgang durch die Ringgassen entlang der Stadtmauer (Circuit des Remparts) ist unbedingt zu empfehlen. Neben stattlichen Höfen und Weingütern kann man eine Vielzahl gut erhaltener Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jh. bewundern.

Der Gourmet wird an Küche und Wein im Elsass Gefallen finden. Elsässische Küche hat die besten Rezepte aus französische und deutsche Küche sowie einige eigene Spezialitäten anzubieten, z. B. Flammkuchen.

 

 

Die Elsässer Weinstraße (Route des Vins d’Alsace) ist eine der ältesten Touristenstraßen in Frankreich. Sie wurde 1953 eingerichtet und erstreckt sich auf 170 km Länge durch das Weinbaugebiet Elsass. Der Herbst ist die Hochsaison für Weinproben (dégustation), und auf zahlreichen Weingütern wird Neue Wein ausgeschenkt.

 

Ribeauvillé gehört zu den "Les Perles du Vignoble" und ist mit Hunawihr und Zellenberg der am stärksten besuchte Abschnitt der "Route des Vins". Die engen Gassen und malerischen Fachwerkwerkhäuser wirken wie eine Bilderbuchidylle.

Für die elsässischen Köche ist Ribeauvillé die Hauptstadt des Gugelhupf, dem traditionellen Kuchen.

 

 

 

 

Kaysersberg liegt malerisch im Tal der Fluss Weiss an der Elsässischen Weinstraße, rund 10 km  von Colmar. Der Ort ist ein einziger Traum aus Fachwerk. Hübsche Fassaden mit geschmackvoll arrangierten Blumenkästen versetzen den Besucher ins Schwärmen. Kleine Plätze und Cafés mit Stühlen und Tischen vor den Lokalen laden zum Verweilen ein. Kaysersberg ist Geburtstort von Albert Schweitzer, dem Musikwissenschaftler und Friedensnobelpreisträger.

 

 

 

Riquewihr ist eine bunte Mischung aus Gassen, Balkonen und Innenhöfen. Mit seinen alten Stadtmauern und Wachtürmen wirkt es wie ein Freilichtmuseum. Beim Stadtrundgang durch die Stadt duftet es aus vielen Geschäften nach frischen macarons (Makronen), eine Tradition aus dem 18. Jh. Sehenswertes in der Stadt sind Château mit dem Elsässichen Postmuseum, Dolder mit dem stadthistorischen Museum, Obertor, Tour des Voleurs (Diebsturm) sowie Sinnbrunnen.

Die altertümliche Bauern- und Winzerstadt Rouffach liegt an der Elsässischen Weinstraße. Im Mittelalter war Rouffach Zentrum der Hexenprozesse im Elsass. Der Hexenturm, der als Gefängnis diente, erinnert noch an diese Zeit. Rouffach besitzt noch viele alter Patrizierhäuser und Zehnthöfe. Um den Place de la Republique stehen bemerkenswerte Gebäude, die fast alle aus der Zeit der Spätgotik und Renaissance stammen.

Die Kirche Mariä Himmelfahrt (Notre Dame de l´Assomption) entstand ab dem 11. Jh. im Übergang von der Romanik zur Gotik und wurde im 19. Jh. erneuert. Die Türme blieben unvollendet. Der Taufstein in der Kirche stammt aus dem 15. Jh.

Marlenheim ist das Tor zur Elsässischen Weinstraße und der nördlichste Ort an dieser lebendigen Touristikstraße. In Marlenheim gibt es viele alte und sehenswerte Winzerhöfe sowie einen Weinlehrpfad. Die Entstehung Marlenheims geht auf eine bereits 590 erwähnte Siedlung zurück. Die Stadtkirche von Marlenheim entstand wohl im 12. bis 13. Jh., könnte wegen seiner Darstellungsweise aber noch älter sein. Das Marlenheimer Schloss stammt aus dem 18. Jh. und dient heute als Altenheim.

 

 

Von seinen Burgen behütet, liegt der hübsche Weinort Andlau im lieblichen Tal der gleichnamigen Fluss Andlau. Fachwerk-Ensembles, Turm- und Wehrmauerrelikte und betagte Gotteshäuser (u. A. ehemalige Abteikirche – Abbatiale) prägen das Stadtbild. Von der Stadtbefestigung Andlaus sind noch zwei der ursprünglich neun Türme und Reste der Ringmauer aus dem 15. Jh. erhalten. Die meisten Häuser entstanden nach dem 30-jährigen Krieg, in dem die Stadt schweren Schaden davontrug.

Der Altstadtkern von Molsheim ist von einer spätmittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Die Porte des Forgerons, das Schmiedetor, aus dem Jahre 1412 bildete den alten Zugang zur Stadt. Im Torturm der Stadtmauer zählt die Glocke (1412) zu den ältesten des Elsass.

Die Jesuitenkirche St-Georges wurde als eines der größten elsässischen Kirchengebäude in spätgotischem Stil mit Renaissance- und Barockausstattung errichtet. Dazu gehört eine Silbermann-Orgel aus dem Jahr 1781. Die Kirche war Teil der aufgelösten (katholischen) Jesuitenuniversität.

In 660 und 1150 m Höhe liegende Luftkurort  Gérardmer wird zu Recht die "Perle der Vogesen" genannt. Gérardmer liegt malerisch am Ufer des gleichnamigen Sees, Lac de Gérardmer. Im Winter fährt man an den steilen Hängen der Vogesen Ski. Im Sommer bietet der Lac de Gérardmer reichliche Möglichkeiten zum Wassersport und  lockt mit vielen Ausflugsmöglichkeiten und Wanderwegen der Vogesen die Besucher nach Gérardmer.  In Gérardmer befindet sich zudem das älteste Fremdenverkehrsbüro (1875) von Frankreich.

Der Odilienberg erhebt sich im Elsass in der Nähe der Ortschaften Obernai und Barr am Ostrand der Vogesen auf eine Höhe von 763 m über der Oberrheinebene und wird von einer Klosteranlage gekrönt. Das Kloster wurde im 7. Jh. errichtet. Der Ort wurde bis ins Mittelalter als Frauenkloster genutzt und später nach der heiligen Odilia, der Klostergründerin und Schutzpatronin des Elsass, benannt.

Eine Heidenmauer mit Ausmaßen von 10 km Länge und bis zu 3 m Höhe umschließt den Berg. Archäologen ist dieses Bauwerk aus tonnenschweren Gesteinsquadern selbst heute noch ein Rätsel. Spekulationen zu folge stammt die Heidenmauer aus Steinzeit. Die Überreste dieser megalithischen Umfriedung wurden von den Römern restauriert und als Beobachtungsposten in die Rheinebene genutzt.

Das Écomusée d´Alsace ist das größte Freilichtmuseum Frankreichs. Besucher können in Ungersheim das Leben in einem elsässischen Dorf Anfang des 20. Jh. entdecken. Mit seinen 70 traditionellen Fachwerk- und Bauernhäusern, seinen Straßen und zahlreichen Gebäuden wie Schule, Kapelle, Bahnhof, Mühlen, Sägewerk oder Werkstätten sowie rund 40 Sammlerstücken wirkt das Leben von früher ausgesprochen faszinierend. Darüber hinaus bietet das Museum ein Naturerbe und einen Ort der Erholung. Die Mitarbeiter des Museums erklären den neugierigen Besuchern ihre Arbeit und die elsässischen Traditionen.

Mühlhausen ist nach Straßburg die zweitgrößte der Region. In der Altstadt kann man wunderbar spazieren und in die weltoffene Atmosphäre dieser Textil-Stadt eintauchen. Es gibt viele historische Bauwerke besichtigen wie z. B. das Rathaus (Hôtel de Ville) oder die evangelische Kirche Temple Saint-Étienne.

Das Cité de l’Automobile – Musée National Collection Schlumpf  (Sammlung Schlumpf) ist das größte Automobilmuseum der Welt im insgesamt 4 Hektar großen Gelände der ehemaligen Wollspinnerei.

Der Kern des Bestandes sind 400 Oldtimer in der großen Halle auf 17 000 m², die die Geschichte des Automobils von 1878 bis heute erzählen. Die „Stammväter“ sind die Fahrzeuge von Panhard, Peugeot, De Dion und Benz aus dem Zeitraum von 1895 bis 1918. Fusion zweier bedeutender Hersteller am 20. Jh.: Mercedes und Benz beginnt die Ära der „Superautos“, die durch außerordentliche Abmessungen und Leistungen gekennzeichnet sind. Im letzten Bereich findet man Nachbauten, die die Motorenentwicklung seit den 1880er Jahren und über das ganze 20. Jh. darstellen. Durch interaktive Animationen werden dem Besucher diese Mechaniken näher gebracht.

Auch ein paar Kuriositäten gehören zur Autosammlung.

Lassen Sie sich in die Welt der beachtungs-werten Lokomotiven und Waggons versetzen. Erleben Sie die wichtigsten Momente der Geschichte der Eisenbahn mit im Eisenbahnmuseum Mühlhausen. Der Parc Zoologique & Botanique ist ein Zoo, dessen Bestand 1200 Tiere in etwa 190 Arten umfasst.