Champagne Gebiet Sehenswürdigkeiten

Das Weinbaugebiet Champagne ist das für den Anbau der Grundweine des Champagners zugelassene Gebiet. Seine Ausdehnung wurde am 22. Juli 1927 festgelegt; es umfasst in den Regionen Picardie und Île-de-France gelegene Weinberge. In der Champagne werden im Wesentlichen drei Rebsorten angebaut, deren Wahl vor allem vom Boden bestimmt wird: Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier.

Nur die Produkte aus diesen Anbaugebieten dürfen Champagner genannt werden.

 

Die Champagne mit ihren kalkhaltigen Böden und ihrer sanften Hügellandschaft hätte wohl nie Berühmtheit erlangt, wäre da nicht der Zufall zu Hilfe gekommen. Gegen Ende des 17. Jh. entdeckte ein blinder Mönch Dom Pérignon, dass sich Kork wunderbar dazu eignete, die Weinflaschen zu verschließen. Die Reifung des Weines wurde dadurch begünstigt, dass nun keine Luft mehr an das Gebräu dringen konnte. Das Kohlendioxid konnte aber auch nicht mehr entweichen, und als er den Korken nach der ersten Gärung herauszog, knallte und schäumte es...

Über  330 km können Sie die wunderbaren Dörfer und Landschaften der Champagne sehen und ihr Kulturerbe entdecken. Fahren Sie die Champagner-Touristenroute (Route Touristique du Champagne) entlang. Die Champagner-Straße können Sie auf fünf Routen erkunden.

In der Geschichte der Stadt Sedan in der Nähe zu Belgien und Luxemburg wurden wichtige Schlachten im Deutsch-Französischen Krieg und dem 2. Weltkrieg ausgetragen – bekannt unter der Bezeichung „Schlachten von Sedan“. 

Die Burg von Sedan (Château de Sedan, 1424) ist eine mittelalterliche Burganlage mit ihren 35.000 m², die sich auf sieben Etagen erstrecken und somit  eine der größten ihrer Art in Europa. Die Burg ist als geschütztes Baudenkmal (Monument historique) klassifiziert.

Die Synagoge in der wurde 1878 errichtet. Der Bau befindet sich an einer zwei Kilometer langen Avenue, die 1876-78 entstand. Die Synagoge ist seit 1984 ein Monument historique.

Das Marnetal zwischen Ferté-sous-Jouarre und Epernay ist eines der hübschesten Täler Frankreichs. Weingärten und Obstbäume bedecken die Hänge, und Getreide- und Sonnenblumenfelder wiegen sich in den Tälern. Ein Aufenthalt mit einer Radwanderung im Herzen der Montagne de Reims und dem Marnetal ermöglicht Ihnen die Entdeckung vieler kultureller Reichtümer und zur gleichen Zeit einen Blick auf ein einzigartiges Panorama.

Ein kurioses Naturerlebnis kann man im Naturpark Montagne de Reims erleben. Faux de Verzy ist ein Buchenwald, wo die weltweit größte Ansammlung der Süntelbuchen, geschätzt auf ca. 800 Exemplare, vorzufinden ist.

Ein See in der Champagne! Größter Stausee Europas, Le Lac du Der Chantecoq, ist das ideal Ort für Touristen, die Sport und Natur verbinden wollen. Viele Aktivitäten können das ganze Jahr über durchgeführt werden.

Reims ist eine Stadt der Kunst und der Geschichte. Im Jahre 496 wurde Chlodwig, der erste König Frankreichs, in der Kathedrale zu Reims bei dem Bischof „Saint Rémi“ getauft und die Dynastie der Franken gegründet, nach denen das Land benannt wurde. Die Kathedrale gilt als eine der architektonisch bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs und gehört zu UNESCO-Weltkulturerbe. Für die nachfolgenden Könige war es eine Selbstverständlichkeit und eine Ehre, sich dort krönen zu lassen, wo die Geschichte Frankreichs begann.

Im Lauf der Jahrhunderte wurden Reims und seine Kathedrale mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Unter der Stadt wird Champagner gelagert. Die Gegend von Reims ist seit frühester Zeit besiedelt; so finden sich in der Umgebung bronzezeitliche Urnenfelder. Die Kelten gründeten um 80 v. Chr. eine städtische Siedlung (oppidum). Es ist noch Reste des römischen Amphitheaters erhalten geblieben.

Die wichtigsten Plätze in Reims sind der Königlicher Platz (Place Royale)  mit einer Statue von Ludwig XV., und

der Kirchenvorplatz (Place du Parvis)  mit einer Statue von Jeanne d'Arc. Die wichtigste Hauptstraße, Rue de Vesle, durchquert die Stadt von Südwesten nach Nordosten und kreuzt dabei die Place Royale.

 

 

 

 

 

Das älteste Monument der Stadt ist das Marstor (la Porte de Mars), ein 33 m r langer und 13 m hoher Triumphbogen (arc de triomphe) mit drei Bögen.

 

 

 

 

 

Der Palast des Erzbischofs (Palais du Tau) wurde zwischen 1498 und 1509 erbaut. Er beherbergte die französischen Könige bei ihren Krönungsfeierlichkeiten. Besonders beeindruckend ist der mächtige Kamin im Hauptsalon (Salle du Tau) aus dem 15. Jh. Palast wurde auch zu der Liste UNESCO-Weltkulturerbe genommen.

Im romanischen und gotischen Stil erbaute Basilika Saint-Remi (UNESCO-Weltkulturerbe; Original aus dem Jahr 1049) wurde während der französischen Revolution geplündert. Es sind jedoch noch farbige Fenster aus dem 12. Jh. erhalten.

Die Fassaden entlang dem Prachtboulevard, Cours Langlet, der zur Kathedrale führt, bilden ein Résumé der architektonischen Optionen der Wiederaufbau (reconstruction) der im Ersten Weltkrieg zerstörten Stadt.

Bibliothèque Andrew Carnegie wurde 1928 eröffnet und benannt nach dem amerikanischen Milliardär Andrew Carnegie, einem Finanzierer der Wiederaufbau der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg. Von außen wie ein kleiner griechischer Tempel wirkend, präsentiert sich das Vestibül als raffiniertes Art-déco-Juwel mit  der Kronleuchter der großen Eingangshalle und das große Glasdach des Leseraums.

Das Fort de la Pompelle  liegt etwa fünf Kilometer südöstlich von Reims an der Route Départementale 944, die von Reims nach Châlons-en-Champagne führt. Das Fort  wurde 1880-83 errichtet um den Festungsgürtel um Reims zu vervollständigen.  Es wurde der Schlüssel zur Verteidigung von Reims und zu einem Brennpunkt während des Ersten Weltkriegs.

Epernay ist die eigentliche Hauptstadt des Champagners. Hier in den unterirdischen Kalksteinhöhlen, die sich über insgesamt 115 km hinziehen, lagert der Wein mindestens drei Jahre lang.

 

 

 

 

Alle grösseren Weingüter bieten Kellerführungen und Degustationen an. Prost!!!

 

 

 

 

 


Alleine das bekannte Haus Moët & Chandon besitzt ca. 110 km unterirdische Stollen. Epernay verfügt über eine geschichtsträchtige Innenstadt. Die Avenue de Champagne ist Zeuge dieser Geschichte. Sie wird von zahlreichen vornehmen Privathäusern aus dem 19. Jh. im Renaissance-Stil oder im klassischen Stil gesäumt, in denen sich zumeist die Firmensitze der berühmten Champagner-Häuser wie Moët & Chandon, Perrier-Jouët, Mercier, De Castellane befinden...

Der Panorama-Aufzug, der ins Gewölbe des Hauses Mercier führt, ist bereits eine Sehenswürdigkeit für sich.

Châlons-en-Champagne ist Stadt der Kunst und der Geschichte und wird oft das „kleine Venedig der Marne“ genannt. Bummeln Sie in den Straßen und kleinen Gassen und entdecken Sie die hölzernen Fachwerkhäuser und Gebäude mit klassischer Fassade.

Die Stiftskirche und das Museum des Klosters Notre Dame en Vaux gehören zu UNESCO-Weltkulturerbe.

 

 

 

 

 

Die klaren Formen des Turms (12. Jh.) der im gotischen Stil erbauten Kathedrale St. Etienne in Châlons-en-Champagne haben sich gut erhalten. Die Kathedrale  hat mehrere gute Beispiele mittelalterlicher Glasmalerei.  Die dreischiffige Kathedrale ist 96,4 m lang, 28,6 m breit und bis zur Spitze des Rippengewölbes 27,08 m hoch.

Zu Fuß, mit einer Barke oder mit einem kleinen Zug lässt sich das attraktive Châlons-en-Champagne dank seiner Kanäle und Gärten am besten erkunden.

Die Bauwerke und Herrenhäuser aus dem 15. und 16. Jh. und seine Kirchen machen einen Besuch in Langres lohnenswert. Es gibt noch 4 km lange Stadtmauer mit 12 Türmen und 7 Toren zu besichtigen.

Die dreischiffige Basilika (Cathédrale Saint-Mammès de Langres) in Langres mit Querhaus wurde in den Jahren 1150–1196 im Stil der burgundischen Romanik erbaut und in frühgotischen Formen vollendet. Die klassizistische Fassade stammt aus dem 18. Jahrhundert. Kostbare Reliquiare und liturgische Gefäße befinden sich in der Domschatzkammer.

 

Montmort besaß seit dem 12. Jh. eine Festung. Auf dessen Grundmauern wurde ein Renaissance-Schloss gebaut. Das Schloss ist umgeben von einem herrlichen Park und auch von einem Gemüsegarten. Es ist ein sehr schönes Muster der Architektur des 16. Jh.

 

 

Troyes, die alte Provinzhauptstadt der Region, die schon  bereits seit dem 4. Jh. besteht, hat ein gut erhaltenes Stadtzentrum mit einer gotischen Kathedrale Saint-Pierre Saint-Paul und Fachwerkhäusern aus dem 15. Jh. und ein Straßennetz, das wie ein Champagner-korken geformt ist. Im 16. Jh. brannte allerdings ein großer Teil der Gebäude nieder.

 

Eglise Ste-Madeleine ist die älteste Kirche der Stadt. Das Bauwerk wurde im Renaissancestil erbaut und weist hübsche farbige Glasfenster auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Basilique Saint-Urbain stellt eine schöne kleine Kirche dar. Sie finden sie schnell, denn sie liegt sehr zentral in Troyes. Dieses Bauwerk existiert seit dem 13. Jh.

 

 

 

 

Im alten Bischofspalast ist das Musée d’Art Moderne untergebracht, eine Privatsammlung moderner Gemälde (u. A. Werke von Bonnard, Degas und Gauguin). Daneben sind auch das Musée historique de Troyes sowie das Musée St. Loup überaus interessant.