Berlin Sehenswürdigkeiten

Berlin ist die Hauptstadt und zugleich ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Der Stadtstaat ist mit rund 3,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und nach Einwohnern die zweitgrößte der Europäischen Union.

Siegessäule, Reichstag, Hauptbahnhof, Rotes Rathaus – nirgendwo bekommen Sie so schnell einen Gesamtüberblick über die deutsche Hauptstadt wie im Berliner Fernsehturm. In nur 40 Sekunden bringen die Aufzüge Sie auf 203 m Höhe in die Panorama-Etage mit Berlins höchster Bar.

Der Alexanderplatz, im Volksmund auch nur kurz “Alex” genannt, ist ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt im Berliner Stadtteil Mitte. Er ist einer der meistbesuchten Plätze in Berlin und zugleich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bis zur Mitte des 19. Jh. wurde der Alexanderplatz vom Militär als Parade- und Exerzierplatz, von vielen Händlern und Bauern auch als Handelsplatz für Vieh genutzt.

 

Mitten im Tiergarten steht eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins: die Siegessäule mit der Siegesgöttin Viktoria.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Reichstagsgebäude ist seit 1990 Sitz des Deutschen Bundestages. Das Reichstagsgebäude ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wurden mehr als 15 Millionen Besucher gezählt.

Vor allem die gläserne Kuppel ist eine Attraktion für Berliner und Touristen. Im Sommer 1995 wurde das Reichstagsgebäude durch eine ganz und gar unpolitische Aktion weltberühmt. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude verhüllte das komplette Gebäude zwei Wochen lang mit einer rund 100.000 Quadratmeter großen, silberfarbenen Plane.

Das monumentale Brandenburger Tor kann auf eine rund 200-jährige Geschichte zurückblicken. War es bis zum Jahre 1989 ein Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute ein Nationalsymbol für die Einheit und somit eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt.

 

Das Rote Rathaus ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Berlin und Sitz des Regierenden Bürgermeisters sowie des Senats von Berlin. Der Name des Gebäudes stammt von der Fassadengestaltung mit roten Ziegelsteinen. 1861-69 wurde das Rote Rathaus nach den Entwürfen von Hermann Waesemann gebaut.

 

 

 

 

Der Gendarmenmarkt gehört zu den schönsten Plätzen Berlins. Er wird von drei monumentalen Bauten beherrscht: dem Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Konzerthaus (ehemals Schauspielhaus). Die wechselhafte Geschichte des Gendarmenmarkts lässt sich bis in das 17. Jh. verfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit seiner markanten Kuppel ist der mächtige Berliner Dom im Zentrum Berlins kaum zu übersehen. Als ehemalige Hof- und Domkirche der Hohenzollern wurde der Dom unter Kaiser Wilhelm II in den Jahren 1894-1905 neu gebaut.

 Der 3,5 km lange Boulevard Kurfürstendamm gehört zu den berühmtesten Straßen der Welt, der ist die Lebensader der City-West und als Bummelmeile die Nr. 1 in Berlin. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist das Wahrzeichen der City-West. Das Kirchenensemble am Breitscheidplatz nahe des Kurfürstendamms besteht heute aus der Ruine des Originalbaus und einem zweiteiligen Kirchen-Neubau aus dem Jahr 1961.

Das KaDeWe (das Kaufhaus des Westens) am Wittenbergplatz mit seiner 7.000 Quadratmeter großen Feinschmecker-Abteilung ist das größte Kaufhaus auf dem Europäischen Kontinent.

Die Atmosphäre des Kalten Krieges war an kaum einen anderen Ort so frostig wie hier. Der einstige militärische Kontrollpunkt Checkpoint Charlie der bekannteste Grenzübergang in Berlin. Und er war einer von drei, der durch die Amerikaner kontrolliert wurden.

Das Holocaust-Mahnmal besteht aus einem wellenförmigen Feld mit rund 2700 Stelen und soll die Besucher mit dieser abstrakten Form zum Nachdenken anregen. Der unter dem Holocaust-Mahnmal gelegene "Ort der Information" dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.

Wegen der einzigartigen, ausdrucksstarken Architektur des von Daniel Libeskind gestalteten Neubaus des Jüdischen Museums ist das Museum zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur ein Muss für Besucher aus aller Welt. Teil des Museums ist einer der seltenen Barockbauten (1734/35) Berlins, einst Kammergericht.

Mitten in Berlin, auf einer Insel in der Spree, befindet sich einer der herausragenden Museumskomplexe Europas: Die Museumsinsel, die seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Das Alte Museum ist ein Meisterwerk klassizistischer Architektur. Im Neuen Museum befindet sich das Ägyptische Museum mit der berühmten Büste der Nofretete. Die Alte Nationalgalerie ist das Haus für Malerei und Skulpturen des 19. Jh. und ähnelt einem antiken Tempel auf hohem Sockel. Da sind Werke der französischen Impressionisten (Manet, Monet, Renoir) zu sehen.

 

Antike Kunst aus dem Nahen Osten und der Türkei,  aufwändigen Goldschmuck, Tonwaren und Mosaike wird im Berliner Pergamonmuseum ausgestellt.  Zu den Highlights gehören monumentale Ausstellungen zur römischen Ära, insbesondere der riesige Pergamonaltar aus dem 2. Jhd. v. Chr. und das Markttor von Milet.

Wunderbare Beispiel für die Kunst aus dem Nahen Osten ist das berühmte Ischtar Tor aus dem alten Babylon und die wunderschön gefliesten Torlöwen aus Sam'al.

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin mit dem Science Center Spectrum präsentiert die Kulturgeschichte der Verkehrs-, Kommunikations-, Produktions- und Energietechniken auf über 25.000 m2.

Geschichte lebendig, interaktiv und spielerisch vermittelt: Das DDR Museum in Berlin zeigt den Alltag eines vergangenen Staates zum Anfassen, das Leben im Sozialismus und ermöglicht einen Blick „hinter die Mauer“.

Die East-Side-Gallery ist die längste Open-Air-Galerie weltweit. Sie entstand 1990 nach der Wiedervereinigung. Auf einer Länge von 1,3 km bemalten 118 Künstler aus aller Welt die Hinterlandmauer entlang der Mühlenstraße zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof. Es steht unter Denkmalschutz.

Das Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird das kleine, von zahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche. Dieses älteste erhaltene Bauwerk Berlins beherbergt heute ein Museum für sakrale Plastiken. Der ursprüngliche Bau, der teilweise in dem neuen Kirchenhaus des 15. Jh. erhalten ist, stammte aus dem Jahr 1230. Historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jh., die ursprünglich woanders standen, sind hier rekonstruiert.

Die Hackeschen Höfe gehören zu einem ausgedehnten Altstadtquartier: die Spandauer Vorstadt, nördlich des Alexanderplatzes. Die acht miteinander verbundenen Höfe zwischen der Rosenthaler Straße und der Sophienstraße wurden 1993 saniert und sind heute mit den vielen Läden, Galerien und Restaurants und Clubs ein beliebter Treffpunkt für Szenegänger, Nachtschwärmer und Touristen.

Der Potsdamer Platz in Berlin  verkörpert das "Neue Berlin", jenen epochalen Sprung von der geteilten Mauerstadt zur offenen Metropole. In nur einer Dekade entstand aus einer rie­sigen Brache, die Kriegszerstörung und Mauerbau hinterlassen hatten, ein modernes, vitales Großstadtzentrum.  Attraktionen sind der schnellste Fahrstuhl Europas, der in Sekunden­schnelle zur Aussichtsplattform im Hochhaus Potsdamer Platz 1 saust.

Vom IGA-Haupteingang (Internationaler Gartenausstellung) Kienbergpark am U-Bahnhof „Kienberg - Gärten der Welt" steigen die Kabinen mit jeweils maximal 10 Personen in eine Höhe von 25 bis 30 m. Nach insgesamt 1,5 km Seilbahnfahrt, die in rund fünf Minuten Fahrzeit überbrückt sind, endet die Panoramafahrt über Wasser- und Themengeländen am Blumberger Damm, an der Seilbahnstation „Gärten der Welt“. Rodeln im Sommer - das verspricht Spaß und Nervenkitzel für die ganze Familie. Neben der Seilbahn-Station und dem Wolkenhain ist auf dem Gipfel des Kienbergs ein weiteres aufregendes Highlight für kleine und große Besucherinnen und Besucher entstanden: die Natur-Bobbahn. Während der knapp 500 m langen Talfahrt erreichen die Bobs eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h.

 

Der Zoologische Garten liegt mitten in der westlichen City Berlins. Rund 14.000 Tiere tummeln sich auf einem 34 Hektar großen Areal. Mit 1552 Arten (einschließlich Aquarium) gehört der Zoo zu den artenreichsten Tierparks der Welt.

 

 

 

 

 

 

Botanischer Garten mit 20.000 Pflanzenarten einer der drei weltweit bedeutendsten Botanischen Gärten und Botanisches Museum Dahlem bieten Gartenarchitektur, Gewächshäuser und Europas einziges Botanisches Museum.

Etwas außerhalb des Zentrums liegt das prunkvolle Schloss Charlottenburg. Das vom preußischen Staatsoberhaupt Friedrich III um 1700 für seine geliebte Frau Sophie-Charlotte errichtet, liegt es inmitten eines malerischen Schlossparks unmittelbar an der Spree.

 

 

Potsdam Sehenswürdigkeiten

Potsdam, Hauptstadt des Landes Brandenburg, ist eine kreisfreie Stadt, hat gut 160.000 Einwohner und liegt unmittelbar südwestlich von Berlin.

Die Stadt ist vor allem bekannt für ihr historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der Unesco als größtes Ensemble der deutschen Welterbe Stätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Zudem ist die Stadt bekannt für das traditionsreiche Filmstudio Babelsberg, das eines der führenden Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Europa ist, wo auch viele internationale Filmprojekte verwirklicht werden.  

 

Orangerieschloss im Park Sanssouci ist  im Stile der Hochrenaissance im Auftrag Friedrich Wilhelms IV errichtete Schloss. Friedrich der Große ließ im Jahre 1744 den Terrassengarten im Park Sanssouci anlegen. Doch wegen der außerordentlich schönen Aussicht stand dem König schon ein Jahr später der Sinn mehr nach einem üppigen Lustschloss oberhalb der Terrassen. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König  1745-47 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten.

Die größte und beeindruckendste Schlossanlage in Sanssouci wurde unter Friedrich II am westlichen Ende des Parks errichtet Neues Palais als Gästeschloss. Bekannt und berühmt wurde das Bauwerk durch seine imposanten Innenräume: den Marmorsaal, den Grottensaal, das Konzertzimmer und das schlosseigene Theater.

Die Neuen Kammern ist das andere von zwei Gästeschlössern Friedrichs des Großen. Seine Gäste waren Friedrich II lieb und teuer. Die Neuen Kammern enthalten deshalb vier Festsäle und sieben Kavalierszimmer als spätfriderizianischen Rokoko errichtet mit eindrucksvollen Raumkompositionen zwischen Schmuck- und Goldornamenten.

Das prächtige Chinesische Haus im Rehgarten des Parks Sanssouci ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Chinamode, die im 18. Jh. die höfische Kultur in ganz Europa prägte.

Südwestlich von Sanssouci liegt das kleine, im klassizistischen Stil erbaute Schloss Charlottenhof mit einem englischen Garten. Es bildet den architektonischen Mittelpunkt einer Parkanlage, die dem Sanssoucipark des 18. Jh. von 1826 an hinzugefügt wurde.
 
Römische Bäder im Park Sanssouci: Die romantische Gebäudegruppe "italienischer Art" stand ganz nach römischen Vorbild  bei dem Entwurf der vier Häuser und Pavillons nicht deren praktischer Nutzwert im Vordergrund, sondern die Experimentier- und Schaffensfreude ihrer Erbauer.

Heute kann man neben der Gesamtanlage und dem Wasserbecken den Normannischen Turm besteigen, von dem man einen wunderschönen Blick auf den Park Sanssouci und das umliegende Havelland hat.

 

 

 

 

 

 

 

Churchill, Truman und Stalin haben im Schloss Cecilienhof, das jüngste Hohenzollernschloss im Stil eines englischen Landhauses, Weltgeschichte geschrieben. In den ehrwürdigen Hallen des Schlosses Cecilienhof trafen sich die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1945 zur Potsdamer Konferenz. Das Abkommen besiegelte die Aufteilung Deutschlands und Europas. Im Schloss befindet sich heute eine historische Gedenkstätte und ein Hotel.

 

 

An der tatsächlichen Umsetzung der Gestaltungspläne wirkten über die Jahrzehnte so viele Architekten und Landschaftsgestalter mit, dass Schloss und Park Babelsberg unterschiedliche Handschriften tragen, das Gebäude  in  neogotischem Stil. Ab 1871 war Babelsberg der Sommersitz von Wilhelm I Mit der Gestaltung des Parks, der sich über mehrere Hügel erstreckt, verhielt es sich ähnlich. Der 46 m hohe, im neugotischen Stil errichtete Aussichtsturm steht innerhalb eines für die Bewässerung des Parks wichtigen Bassin. Den Besucher des weithin sichtbaren Wahrzeichens der Babelsberger Gartenlandschaft erwartet neben teilweise original ausgestatteten Räumen eine einzigartige Aussicht.

 

Mitten zwischen Heiligem See, Jungfernsee und Pfingstberg liegt der Neue Garten. Hier gibt es einige architektonische Schmuckstücke zu bestaunen: die Orangerie, die Holländischen Etablissements, das Schindelhaus und die Gotische Bibliothek.
Das Marmorpalais (Bauzeit 1786-1845) bildet den Höhepunkt mit seiner frühklassizistischen Ausstattung und den in jedem Raum unterschiedlich gestalteten kunstvollen Bögen.

Vom Schloss Belvedere auf dem 76 m hohen Pfingstberg bietet sich den Besuchern Potsdams schönste Aussicht über die Stadt und ihre Umgebung bis weit nach Berlin. Das romantische Aussichtsschloss wurde 1847-63 nach Plänen Friedrich Wilhelms des IV erbaut.

Zum Pfingstbergensemble gehört auch der um 1800 erbaute Pomonatempel. Beide Gebäude werden von der historischen Parkanlage eingerahmt.

Friedrich Wilhelm II von Preußen ließ 1794 für sich und seine Geliebte ein ländliches Lustschloss auf der Pfaueninsel errichten. Der mit Holzbohlen verkleidete Fachwerkbau wirkt wie die romantische Kulisse einer Ruine. Im Kontrast dazu überrascht die prächtige frühklassizistische Inneneinrichtung. Sie ist weitgehend original erhalten und vermittelt ein authentisches Bild höfischer Wohnkultur um 1800.