Basel Sehenswürdigkeiten

Basel ist eine Großstadt und politische Gemeinde sowie Hauptort des Kantons Basel-Stadt, nach Zürich und Genf ist Basel die drittgrößte Stadt der Schweiz. Basel liegt am Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich. Basel hat rund 173.000 Einwohner. Das Zentrum Basels sind die Altstadt in Groß-Basel rund um den Marktplatz – wo auch das Rathaus (Baubeginn 1504) steht – und der über den Rhein emporragende Münsterhügel mit der Pfalz-Terrasse. Wenn man den Marktplatz betritt, sticht einem als erstes das farbenprächtige Rathaus ins Auge.

Der Besuch im Rathaus lohnt sich vor allem wegen der Ratszimmer, dem schönen Innenhof, der romantischen Arkaden und dem Turm. Der älteste Teil, dessen Fassade Elemente der Gotik und Renaissance zeigt, besteht aus den drei Bogeneingängen, der Uhr und dem goldenen Türmchen. Der Marktplatz spielt aber auch eine wichtige Rolle im Alltagsleben der Einwohner: Der Markt, der an jedem Wochentag stattfindet, bietet eine schöne Ergänzung zu den Lebensmittelgeschäften in der Innenstadt.

 

 

Die Mittlere Brücke verbindet die Altstadt zu Kleinbasel auf der anderen Seite des Rheins. Zwischen den fünf Rheinbrücken in Basel verkehren die vier Fähren "Wilde Maa", "Leu", "Vogel Gryff" und "Ueli", mit denen Sie den Rhein ohne Motor und nur durch die Kraft der Strömung überqueren können.

 

Erste Siedlungsspuren auf dem Gebiet des heutigen Basels reichen ins 5. Jh. v. Chr. zurück, als Kelten sich am Rheinknie niederließen. Um 150 v. Chr. entstand am nordwestlichen Rand der heutigen Stadt eine keltische Siedlung der Rauriker, und ist somit die älteste römische Siedlung in der Schweiz. Der Name der Stadt wird 237 oder 238 erstmals urkundlich erwähnt. 1348 starb annähernd die Hälfte der Bevölkerung während einer Pestepidemie, und nur acht Jahre später (1356) ereignete sich das große Basler Erdbeben. Das ist  bis heute schwerste Erdbeben Mitteleuropas und  der anschließende Großbrand legte große Teile der Stadt in Schutt und Asche.

Auf dem Stadtgebiet befinden sich drei Fern-Bahnhöfe. Der Bahnhof Basel SBB (Centralbahnhof), der zum selben Gebäudekomplex gehörende Französische Bahnhof Basel SNCF (Elsässerbahnhof) sowie der Badische Bahnhof (Basel Bad Bhf), der sich im Norden der Stadt befindet und von der Deutschen Bahn betrieben wird und zu Deutschland gehört.

Das Hotel Les Trois Rois, in Großbasel neben der Mittleren Brücke direkt am Rhein, ist eines der ältesten verbrieften Hotels Europas (erste Erwähnung 1681 als Gasthof Drei Könige). Der klassizistische Bau stammt aus dem Jahr 1844. Das älteste Wirtshaus von Basel ist der Gasthof zum Goldenen Sternen, welcher urkundlich 1346 das erste Mal erwähnt wurde.

In Basel findet jährlich eine der weltweit bedeutendsten Kunstmessen, die Art Basel, statt. In der neu renovierten Messe findet auch andere wichtige internationale Messen statt (u.A. Baselworld und muba).

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit, der Zoo Basel, genannt Zolli, war der erste Zoo der Schweiz.

 

 

 

Das Kunstmuseum Basel ist größtes Kunstmuseum der Schweiz und die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt. Schwerpunkte des Museums liegen bei Künstlern der Renaissance sowie des 19. und 20. Jh. Das Museum ist ein Ort an dem zeitgenössische internationale und Schweizer Kunst ausgestellt, diskutiert und reflektiert wird und dies schon seit ihrer Gründung 1872.

Werke ab etwa 1960 werden im Museum für Gegenwartskunst ausgestellt. Weitere bedeutende Kunstsammlungen sind unter anderem das Museum Tinguely und die private Fondation Beyeler, wo immer wieder internationale Ausstellungen von berühmten Künstlern stattfinden.  Das Schaulager wurde 2003 eröffnet und ist vom Konzept her eine Mischung zwischen öffentlichem Museum, Konservatorium und Kunstforschungsinstitut.

Seit über 300 Jahren erforscht und bewahrt das Naturhistorisches Museum Basel vielfältige und wertvolle Sammlungen aus Geologie und Biologie. Im Museum kann man die Natur entdecken, erleben und erforschen. Die Sammlungen des Museums, die "Archive des Lebens", haben ihren Ursprung im Jahr 1661 im Amerbach’schen Kabinett. Heute findet man über 7.7 Millionen Objekte im Museum.

Seit dem Jahre 1980 befindet sich in der Stegreif- und Gallicianmühle im St. Alban-Tal das heutige Papiermuseum Basel. In diesen beiden Gebäuden wurde bis 1924 (446 Jahre lang) Papier hergestellt. Auf lebendige Weise treffen in der Basler Papiermühle funktionierende Werkstätten und technikgeschichtliche Ausstellungen aufeinander. Alte, bereits ausgestorbene oder selten gewordene Berufe werden hier noch an originalen Maschinen praktiziert, damit das handwerkliche Wissen sowie das immaterielle Kulturerbe, erhalten und dokumentiert wird.

Das Cartoonmuseum Basel widmet sich als einziges Museum der Schweiz ausschließlich der satirischen Kunst – von der Karikatur über die humoristische Zeichnung bis zum Comic. Seine bedeutende Sammlung besteht über 4000 Originalwerken. Gründer und Stifter des Museums war der Basler Mäzen Dieter Burckhardt (1914–1991), der seine private Sammlung von Karikaturen und Cartoons einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. Er rief 1979 die Stiftung Sammlung Karikaturen & Cartoons ins Leben sowie stellte ein namhaftes Stiftungskapital zur Verfügung.

 

 

Sehenswert sind auch viele andere der insgesamt über 30 Museen, wie etwa das Antikenmuseum, das Architekturmuseum und das Museum der Kulturen. Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Sammlungen und Museen. Städtische Museen gewähren am ersten Sonntag im Monat freien Eintritt.

Auf dem Münsterberg erhebt sich das 1019 geweihte Basler Münster als Denkmal romanischer und gotischer Baukunst in rotem Sandstein mit dem Grab des Erasmus von Rotterdam.  Öffentlich zugängliche Ausgrabungen befinden sich beispielsweise bei der Aussenkrypta des Basler Münsters, wo 1947 Überreste keltischer und römischer Herkunft sowie solche aus dem Mittelalter gefunden wurden; die Krypta selbst stammt aus der Zeit 805 bis 823. Münsterplatz übertrifft an inneren und äußeren Größe alle Plätze der Schweiz. Auf dem Platz bestand im 1. Jh v. Chr. eine keltische Festung.

Die Basler Pfalz bietet eine herrliche Aussicht über die Altstadt hinweg weit hinaus ins Dreiländereck. Das Wort «Pfalz» leitet sich ab vom lateinischen Begriff Palatium für Palast. Von der Aussichtsterrasse führt auf der einen Seite eine Treppe hinunter zum Anleger der Münsterfähre.

Nebst mittelalterlichen Bauten (der Ackermannshof), barocken Stadtpalais (zum Beispiel Wildt’sches Haus, der Spiesshof und Stadthaus), Exempeln für den Historismus (Pauluskirche, Elisabethenkirche, Haus der Allgemeinen Lesegesellschaft), des Jugendstils (Küchlintheater und Hotel Krafft), sind in den 1980er und 1990er Jahren Bauten der Basler Büros Herzog & de Meuron, Diener & Diener oder Morger & Degelo dazugekommen. Auch international bekannte Architekten wie Mario Botta (Zweitgebäude der BIZ, Museum Tinguely), Renzo Piano (Museum der Fondation Beyeler) oder Richard Meier haben in Basel gebaut. Seit den 1990er Jahren gilt Basel – auch dank den internationalen Erfolgen des Architekturbüros Herzog & de Meuron – als bedeutendes Zentrum der Gegenwartsarchitektur.

Der 105 Meter hohe Messeturm (von den Architekten Morger & Degelo und Marques realisiert)  mit 31 Etagen war bis 2010 das zweithöchste Nutzgebäude der Schweiz. Auf der oberen Etage befindet sich ein beliebtes Bar Rouge.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Achse Mittlere Rheinbrücke – Heuwaage liegt auch der Barfüßerplatz mit der hochgotischen ehemaligen Franziskanerkirche, die heute als Historisches Museum genutzt wird.

Die Altstadtgebiete um Spalen-, Heu- und Nadelberg mit ihren liebenswert restaurierten Häusern aus vergangenen Jahrhunderten eignen sich hervorragend für einen Bummel in der schmalen Gassen der Altstadt.

Tolle Graffiti gilt als moderne Kunst in den Gassen der Altstadt.

Em Bebbi sy Jazz ist ein seit 1984 jährlich im August am und um den Spalenberg stattfindendes eintägiges Jazzfest in Basler  Altstadt. An etwa 30 Spielorten von 18 Uhr an etwa sieben Stunden lang treten Blues, Latin, Swing, Funk, Ragtime, Bebop Gospelhöre, Jazzrock und Streetbands auf. Für die gesamte Veranstaltung wird kein Eintritt verlangt. 

In früheren Zeiten gelangten durch den Spalentor viele wichtige Versorgungsgüter aus dem Elsass in die Stadt. Mit seinem quadratischen Hauptturm, an dessen stadtauswärts gelegenen Ecken runde Flankentürme angebracht sind, ist es bereits von weit her zu sehen. Auf der auswärtigen Schauseite sind zudem drei Konsolfiguren aus dem 15. Jh. zu sehen, einer Madonna und zwei Propheten. Zwei andere frühere Stadttore sind 1370-1380 erbaute St. Johanns-Tor sowie das St. Alban-Tor.

Auf dem Theaterplatz befindet sich der Tinguely-Brunnen wo mit Schwachstrom betriebene, wasserspeiende Figuren spielen. Diese zehn eisernen Eminenzen befinden sich in stetiger Bewegung und im Gespräch miteinander.

 

 

 

 

Stadtrundgang (Öffentliche Führung) führt Sie vom Tinguely-Brunnen über den Münsterhügel zum Rathaus und durch die verwinkelten, romantischen Gassen der gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. So wird Geschichte zum Erlebnis!

Neu in Basel: Hop-On Hop-Off durch Basel mit BaselCitytour.ch. Es gibt 2h-, 10h- oder 48h – Ticket. Jeder Sitzplatz mit iPad und Audio-Guide-App sowie kostenfreien Download vom Audio-Guide auf Ihr Smartphone und FreeWifi on Board.
Folgende Sehenswürdigkeiten können besichtigst werden: Tinguely-Brunnen, Spalenberg, Spalentor, Architektur, Marktplatz, Rathaus, St. Johannstor, Novartis Campus, Dreiländereck, Stücki-Shopping, Musical-Theater, Kaserne / Tattoo Basel, Messe, Roche-Turm, Tinguely-Museum, Stadtmauer, Papiermühle-Museum, Kunstmuseum, Basler Münster und Elisabethenkirche.

Aqua Park Erlebnis- und Vitalbad Aquabasilea ist der vielfältigsten Wasser- und Wellnesswelt in der Schweiz. Rodelspass das ganze Jahr hindurch in Langenbruck bietet 1000 m lange Bahn.

Reigoldswil-Wasserfallen auf dem Baselbieter Hausberg: die einzige Luftseilbahn der Nordwestschweiz bietet Panoramagondeln und anschließend eine herrliche Aussicht.

Im Sommer erwarten Besucher vielfältige Spazier- und Wanderwege sowie ein Waldseilpark. In der kalten Jahreszeit können Sie die weiß glitzernde Hügellandschaft am besten mit Schneeschuhwanderung erkunden. Und die Abfahrt erfolgt dann natürlich mit dem Schlitten.

 

 

 

 

 

Das Wanderland Baselbiet überrascht und begeistert, hat Berge und Täler, weite Hochebenen, viele Wälder und immer wieder eine Burg dazwischen anzubieten. Die Weitblicke auf Alpen und Umland sowie nebelfreie Herbst- und Wintertage sind legendär. Baselland hat ca. 1100 km Wanderwege, die gut beschildert sind, anzubieten - auch für geübter Wanderer.

Römerstadt Augusta Raurica befindet sich nur ein paar Autominuten (10 km) von Basel entfernt. Neben imposanten Ruinen zeugen im Museum auch zahlreiche Funde wie Silberschatz und die "Case Romana" vom einst regen Leben der Römerstadt. Bei einer Notgrabung Anfang 2015 konnte die Überreste eines repräsentatives Gebäudes aus dem 2.Jh. gefunden werden. Dabei wurden erstmals Bruchstücke eines Bodenmosaiks entdeckt.

 

Basel Tattoo ist zum zweitgrößten Militärmusikparade gestiegen und mit dem Basel Tattoo erlebt die Militärmusik seit 2006 eine Renaissance. Jeden Juli zeigt das Basel Tattoo majestätische Großformationen, graziöse Tanzdarbietungen und fantastischen Showbands aus der ganzen Welt. Es wird dem Publikum eine atemberaubende Show geboten, die unter die Haut geht. Es wird marschiert zu klassischen Tönen und gerockt zu Klassikern der Pop- und Rock-Musikgeschichte. Schottische Hochlandklänge einer kolossalen Dudelsackformation zaubern Fernweh in die Basel Tattoo Arena in Klein-Basler Kasernenareal.

In der Basler Museumsnacht  jedes Jahr im Januar stehen Ihnen während acht Stunden Türen und Tore zu 40 Museen und kulturellen Institutionen in Basel offen.  Bei zahlreichen Workshops, Mitmachaktionen, Experimenten, Musik und Artistik können Besucher aus rund 180 verschiedenen Programmpunkten wählen. Es gibt etwas für Jung und Alt.

Der Morgestraich (Morgenstreich) startet um Schlag 4.00 Uhr morgens am Montag nach Aschermittwoch die Basler Fasnacht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Innenstadt vollständig verdunkelt. Das einzige Licht kommt dann noch von den Laternen der Fasnachtscliquen, auf denen sie ihre Sujets präsentieren. Mit ihren Trommeln und Piccoloflöten spielen sie das größte Pfeifkonzert der Welt. Mit einer Ausnahmegenehmigung wurde bereits 1804 die Fasnacht mit einem lauten Trommelkonzert eröffnet. Die heutige Morgestraich-Tradition begann erst 1833 mit dem ungesetzlichen Morgestraich von Samuel Bell. Jedes Jahr werden in Basel zehnthausende Zuschauer erwartet. Die Unesco hat neulich die „Drey scheenschte Dääg“ in der Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.

 

In der Kürbisbeleuchtung jedes Jahr im November im kleinen Dorf Etzgen (ca. 45 km von Basel) kann man rund 1000 geschnitzte Kürbisse: Szenen aus Märchen, Bilder von religiöse Motive, Fantastisches, Witziges, Komisches, viele Tiere und Porträts bewundern. Die Dorfstraße wandelt sich für zwei Tagen in ein unbeschreibliches Lichtermeer mit Kürbissen. Leckerbissen aus Kürbisse wird auch angeboten.